Cortolezis-Schlager: TIMSS-Vergleich mit 1995 nicht aussagekräftig

TIMSS Erhebung 1995 entsprach nicht den internationalen Standards

Wien, 09. Dezember 2008 (ÖVP-PD) Als „durchaus hinterfragenswert“, bezeichnet die Abg.z.NR Mag. Katharina Cortolezis-Schlager die angestellten Vergleiche zwischen der heute präsentierten und der 1995 durchgeführten TIMSS-Studie, die die Leistungen von Schülerinnen und Schülern in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften vergleicht. ****

„Die für die damalige Erhebung von PISA-Prof. Haider herangezogene Stichprobe entsprach nicht den internationalen Standards und die Ergebnisse sind daher als äußerst zweifelhaft anzusehen“, so Cortolezis-Schlager. Sie fügt weiters hinzu, dass „Aussagen über die Entwicklung der Leistungen der österreichischen Schüler/innen seit 1995 vor dem Hintergrund der von Prof. Haider zu verantwortenden awissenschaftlichen Vorgehensweise und der statistischen Schwankungsbreiten, die auch von Seiten der Wissenschaft bestätigt wurden, daher mehr als wage sind.“

„Trotz der damaligen beschränkten Aussagekraft, wurden richtigerweise Maßnahmen von der damaligen Bildungsministerin Gehrer wie Bildungsstandards in der 4. und 8. Schulstufe, die Förderung der Lesekompetenz sowie die Sprachförderung in den Volksschulen eingeleitet“, so die ÖVP-Abgeordnete weiter.

Handlungsbedarf in Volksschulen gegeben

Keine Zweifel gibt es jedoch für die ÖVP-Abgeordnete daran, dass eine umfassende Frühförderung und die österreichischen Volksschulen wieder mehr in den Fokus bildungspolitischer und gesamtgesellschaftlicher Reformen gerückt werden müssen. „Die im Regierungsprogramm richtigerweise angeführte Individualisierung des Unterrichts, individuelle Fördermaßnahmen bei Lernproblemen und die Begabungsförderung sowie ein pädagogisches erarbeitetes Konzept hierfür, müssen jetzt genauso wie der österreichischweite Bildungsplan schleunigst erarbeitet und umgesetzt werden“, so Cortolezis-Schlager abschließend.

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