FPÖ: Herbert: Angekündigte Postwarnstreiks als Folge einer dilettantischen Postführung

Versagen des Postvorstandes offenkundig

Wien (OTS) - "Der Postvorstand hat eindeutig versagt", so
reagierte der freiheitliche Bereichssprecher für den öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert auf die Ankündigung der Postgewerkschaft, ab Mittwoch Mitternacht an allen Dienststellen der österreichischen Post AG Warnstreiks abzuhalten.

"Hier hat der Postvorstand jegliche Lösungskompetenz vermissen lassen", so Herbert weiter. "Es zeigt nämlich nicht nur von führungstechnischer Inkompetenz, den maroden Post-"Autobus" sehenden Auges in den betriebswirtschaftlichen Abgrund fahren zu lassen, sondern auch von ausgesprochener sozialpolitischer Kaltschnäuzigkeit, den Postbediensteten vor Weihnachten ihr berufliches Ende in Aussicht zu stellen."

"Man darf gespannt sein, welche Lösungsansätze nun die Infrastrukturministerin Bures nicht nur den betroffenen Postbediensteten anbieten wird, sondern auch insgesamt mit dem "Sanierungsfall Post" weiter umgehen wird, immerhin hat Bundeskanzler Faymann als ihr Vorgänger als Infrastrukturminister angekündigt, dass nicht nur keine Postämter in den nächsten 6 Monaten geschlossen werden, sondern auch, dass eine Lösung für das Post-Problem gesucht werde."

"Jedenfalls ist der Postvorstand aber rücktrittsreif", so Herbert weiter "denn eine Sanierung der Post nur über die Kündigung der Bediensteten anzustreben sei eindeutig der falsche Weg. Hier wäre es schon vernünftiger den gesamten Postvorstand an die frische Luft zu setzen."

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