FP-Guggenbichler: Diskriminierung muss ein Ende haben

In der Mobilität eingeschränkte Senioren von Aktivitäten im Pensionistenklub ausgeschlossen

Wien, 09.12.2008 (fpd) - Aus dem Pensionistenklub Gymnasiumstraße ist ein moderner und gemütlicher Treffpunkt für die Währinger Senioreren und Seniorinnen geworden. Nach rund 16 Monaten waren die Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Der Klub misst insgesamt 160m2 Fläche und ist mit seiner freundlichen, mit viel Holz ausgestatteten Einrichtung ein Ort zum Wohlfühlen. Der im 18. Bezirk zentral gelegene Pensionistenklub ist mit den Wiener Linien gut erreichbar. Leider aber nur für Senioren und Seniorinnen die ohne Einschränkungen Leben dürfen, so der Bezirksparteiobmann der FPÖ Währing, Udo Guggenbichler.

Es ist sehr erfreulich, dass die Währinger Senioren durch die Sanierung des Pensionistenklubs in der Gymnasiumstrasse nun einen weiteren Ort zum Wohlfühlen haben - bedauerlich aber, dass diese weniger agilen Person vorenthalten bleibt. Laut Bundesbehindertengleichstellungsgesetz muss spätestens 2015 der "Öffentliche Raum" barrierefrei sein. Schon der Artikel 7 in der Bundesverfassung (seit 1997) fordert ein Benachteiligungsverbot behinderter Mitbürger ein.
Bei der Sanierung des Pensionistenklubs haben Rot und Schwarz aber wieder einmal bewiesen dass sie eine Politik der sozialen Kälte leben. Gerade hier wäre die Barrierefreiheit als Vorbildwirkung notwendig gewesen, so Guggenbichler.

Die FPÖ Währing fordert daher ein Ende der Diskriminierung, von behinderten Menschen. Es kann nicht sein dass sich die Verantwortlichen hinter einer Bauordnung verstecken, das Behindertengleichstellungsgesetz missachten und somit Menschen von Gemeinschaftsaktivitäten ausschließen. Die Verantwortlichen sind daher aufgefordert, eine barrierefreie Umgestaltung dieser Tagesstätte zu veranlassen, so Guggenbichler abschließend. (Schluss) paw

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