Zuwächse für Kärntens Traumstraßen in den Bergen

LH Dörfler und GROHAG präsentierten Erfolgszahlen - Heimischer Tourismus profitiert von Motorrad- und Genussfahrern

Klagenfurt (LPD) - Kärntens Ausflugsstraßen können eine echte Erfolgsbilanz vorweisen. Die Zahlen dazu präsentierten heute, Dienstag, Tourismusreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler und der Generaldirektor der Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG), Christian Heu. Starke Zuwächse gab es vor allem bei den Motorrad- und sogenannten Genussfahrern. Immer mehr Zweiräder, Cabrios, Markenklubs und Oldtimer sind auf der Großglockner Hochalpenstraße, Nockalmstraße, Villacher Alpenstraße und Goldeck Panoramastraße zu sehen. Diese Zielgruppen bringen auch dem heimischen Tourismus enorme Wertschöpfung, betonte Dörfler. Kärnten sei ein Eldorado für Motorrad- und Cabriofahrer, dieses Potential wolle man weiter ausschöpfen.

Kärnten sei durch das Harley Davidson-Treffen zur europäischen Zweiraddestination Nummer Eins geworden, erklärte der Landeshauptmann. So hätten die Motorradfahrer auch "unsere Traumstraßen in den Bergen" für sich entdeckt. Dörfler verwies auf die Langfristigkeit des Erfolges der Ausflugsstraßen. "Die GROHAG gibt in Kärnten kräftig Gas", bedankte er sich bei Generaldirektor Heu. Der gesamte Kärntner Tourismus profitiere von der Zunahme in diesem Urlaubersegment. "Die Motorrad- und Genussfahrer haben nämlich laut Studien ein gutes Klima in der Brieftasche", meinte Dörfler. Kärnten setze daher spezielle Werbemaßnahmen, habe den Vertrag für das Harley Davidson-Treffen verlängert und Betriebe hätten sich in der "ARGE Motorradland" zusammengefunden. 2009 werde es zudem ein eigenes Kärntenmagazin des deutschen ADAC geben und mit den Nachbarregionen wolle man gemeinsam die Traumstraßen des Alpen-Adria-Raumes erschließen.

Laut GROHAG-Generaldirektor Heu wurden heuer auf der Großglockner Hochalpenstraße 260.000 Fahrzeuge gezählt, auf der Nockalmstraße waren es 80.000, auf der Villacher Alpenstraße 36.000 und am Goldeck 13.200. Gegenüber 2007 bedeutet dies für die Nockalmstraße einen Zuwachs von 3,51 Prozent, für die Villacher Alpenstraße von 4,09 Prozent und für die Goldeck Panoramastraße von 15,7 Prozent. Am Großglockner konnte vor allem im Motorradbereich (plus 1,53 Prozent) und bei den Bussen (plus 4,92 Prozent) ein Zuwachs erzielt werden. Der Erfolg im Motorradbereich zeigt sich auch im langjährigen Vergleich. Am Großglockner beträgt das Plus im Dreijahresschnitt 5,81 Prozent. Seit ihrem Bestehen hat die Nockalmstraße bei den Motorrädern um 14,21 Prozent zugelegt, die Villacher Alpenstraße um 41,96 Prozent und die Goldeckstraße um 47,13 Prozent.

Den Erfolg bei den Zweirädern führt Heu auf kontinuierliche Investitionen der GROHAG sowie die gute Zusammenarbeit mit Straßenbau- und Tourismusreferent Dörfler und dem Land Kärnten zurück. 2003 habe die GROHAG gemeinsam mit dem ADAC eine Initiative der motorradfreundlichsten Ausflugsstraßen gestartet, es gebe eigene Marketingaktivitäten oder Gratis-Einrichtungen wie Biker-Safes für die Helmaufbewahrung. Man wolle noch weitere Besucherattraktionen schaffen. Vor allem im Sicherheitsbereich sei viel getan worden, etwa mit doppelten Leitschienen oder rutschfestem Bodenbelag. 75.000 Motorräder hätten 2008 die Großglockner Hochalpenstraße befahren und es habe nur acht Unfälle mit Motorradbeteiligung gegeben. Das lasse sich aber auch darauf zurückführen, dass die Motorradfahrer nicht zum Rasen hierherkommen, sondern zum Genießen der Natur, meinte Heu.

Infos unter www.grossglockner.at
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