Spezielle Buchpräsentationen in der ÖGB-Fachbuchhandlung

Reinerlös für die Wiener Frauenhäuser und das Frauenhaus Lea

Wien (ÖGB) - Bereits am Nachmittag wurden am 4. Dezember in der ÖGB-Fachbuchhandlung Spendengelder über Punsch und Kekse eingenommen. Am Abend folgten drei Buchpräsentationen, deren Reinerlöse ebenfalls für den Zweck des Abends gespendet wurden. Insgesamt konnten damit 800 Euro im Rahmen dieser Unterstützungsaktion generiert werden, die zur Gänze an die Wiener Frauenhäuser und das Frauenhaus Lea gehen.++++

Die drei Buchpräsentationen:

Zwischen Wischmopp und Laptop. Atypische Frauenarbeit. Frauenerwerbstätigkeit und Prekarität. (ÖGB-Verlag).Christine Stelzer-Orthofer, Irmgard Schmidleithner, Elisabeth Rolzhauser-Kantner (Hg.)

Im Namen der HerausgeberInnen sprach Elisabeth Rolzhauser-Kantner (ÖGB) über die Zielsetzung des Buches: "Wir haben in Österreich mehr als eine Million atypische Beschäftigungsverhältnisse, von denen überwiegend Frauen betroffen sind. Das Buch enthält die wesentlichen Zahlen und Fakten - als Basis für ein fundiertes Argumentarium und gezielte Forderungen, die den Frauen zugute kommen. Dabei wird atypische Beschäftigung aus unterschiedlichen Blickwinkeln in frauenpolitischer Perspektive ins Visier genommen."

Am Anfang war ich sehr verliebt. Frauen erzählen von Liebe, Gewalt und einem Neubeginn im Frauenhaus. (Mandelbaum Verlag). Von Karin Berger und Andrea Brem

Andrea Brem ist diplomierte Sozialarbeiterin und Supervisorin. Sie hat viele Jahre in einem der Frauenhäuser gearbeitet. Seit 2001 ist sie Geschäftsführerin des Vereins Wiener Frauenhäuser, deren Alltag sie kurz schilderte. Karin Berger hat Ethnologie und Politikwissenschaft studiert, sie ist Filmregisseurin und Autorin. Ein großer Teil ihrer Arbeiten ist dem biographischen Erinnern von Frauen gewidmet. Sie las aus dem bewegenden Buch "Am Anfang war ich sehr verliebt".

Gegen den Strom. Politische Predigten und Reden von Franz Sieder. Herausgegeben von Irmgard Schmidleithner und Alois Reisenbichler

Kaplan Franz Sieder brachte seine Erfahrungen als Betriebsseelsorger in Amstetten ein und meinte zur Frage "War Jesus ein Linker?": Wenn links bedeutet, auf der Seite der Schwachen zu sein und sich einzusetzen für ein Mehr an Gerechtigkeit, dann kann eine christliche Politik nur eine linke Politik sein."

Moderation: Katharina Klee (Chefredakteurin Arbeit&Wirtschaft)

Eine Veranstaltung des ÖGB-Verlags gemeinsam mit ÖGB und VÖGB.

Mehr Info zur Veranstaltung (mit Web-Album):
http://www.oegbverlag.at/servlet/ContentServer?pagename=V01/Page/Inde
x&n=V01_0.a&cid=1226739636731

FOTOS von der Veranstaltung: (Paul Sturm / ÖGB-Verlag)
http://scripts.oegbverlag.at/Fotos/Verlag/Frauenhaeuser/

ÖGB, 9. Dezember 2008 Nr. 744

Rückfragen & Kontakt:

Oliver Avanzini, Kommunikation ÖGB-Verlag
oliver.avanzini@oegbverlag.at
Tel.: 01/662 32 96 - 6393
Mobil: 0664/814 63 64

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001