60 Jahre Menschenrechtsdeklaration: Für Bayr nicht nur ein Grund zum Feiern

Noch immer werden weltweit viele Menschenrechte verletzt

Wien (SK) - "60 Jahre Unterzeichnung der Menschenrechtserklärung ist nur zum Teil ein Grund zum Feiern", gibt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember zu bedenken. "Denn noch immer werden tagtäglich weltweit Menschenrechtsverletzungen begangen und der Kampf um die Durchsetzung der Menschenrechte ist noch lange nicht gewonnen!", so Bayr am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Als Initiatorin der österreichischen Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) weist Bayr darauf hin, dass noch immer jährlich ca. zwei Millionen Mädchen und junge Frauen auf der ganzen Welt an ihren Genitalien verstümmelt werden - und zwar nicht nur in Afrika und Asien, sondern durch Migration auch in den Industrieländern und auch in Europa. "Bei uns ist FGM natürlich verboten und auch kein Fall bekannt, der in Österreich durchgeführt wurde", so Bayr, "aber es ist sehr wohl auch ein Problem unserer Gesellschaft, wenn Frauen zum Beispiel auf 'Heimaturlaub' dieser grausamen Menschenrechtsverletzung zum Opfer fallen. Deshalb gilt es weiterhin, auch hier bei uns Aufklärungs-, Informations- und Präventionsarbeit zu leisten!"

"Menschenrechte werden aber auch verletzt, wenn wegen der Biosprit-Euphorie die Felder für die Tanks statt für die Mägen bebaut werden", so Bayr, "und die Menschen aufgrund der erhöhten Nahrungsmittelpreise hungern müssen - hier muss die Priorität den Menschen gelten, denn auch das Recht auf Nahrung ist ein Menschenrecht, dessen wir angesichts des Jubiläums am 10. Dezember gedenken sollten!" (Schluss) mb/mp

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