• 05.12.2008, 15:32:28
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Theater der Jugend: Gelungene Premiere von Mäuse-Musical "Anton"

Wien (OTS) - Eine beschwingte Story, gut gesungene Musikeinlagen,
ein die Geschichte gut unterstützendes Bühnenbild, Schauspieler, die
das junge Publikum mitzureißen verstehen: "Anton - das Mäusemusical",
in der Regie von Markus Felkel, welches Donnerstag seine Premiere
feierte, kann rundum als gelungenes Theaterstück gerade zur
Weihnachtszeit empfohlen werden.

Das Bühnenbild (Andreas Lungenschmid) gibt gleichsam die
Geschichte vor: Unter einer Couch, deren Spiralfedern herunterhängen
und der Spinne (Bettina Reifschneider) Platz für ihre Netze gibt,
spielt sich das enge, schattige Wohnzimmer-Leben der drei Mäusebrüder
Willi (Robert G. Neumayr), Franz (Markus Schöttl) und Anton (Peter
Kratochvil) ab. Letzterer, sein Mauseschwanz ist zu einem
Violinschlüsse gebogen, findet seine Geschwisterrolle als zuerst
naives, dann vifes Geigentalent mit lebensrettender Bedeutung.
Offizielle Adresse der Mäusegeschwister ist wie gesagt das Wohnzimmer
der Familie Hofmann, eine "Welt voller Abenteuer", so die
Einschätzung aus der Mikroperspektive der kleinen sympathischen
Nager. Das Gefahrenpotential des Mäusereiches ist bipolar angelegt:
es sind zuerst der Staubsauger und das Kind der Familie Hofmann,
durch einen "Alarmpfiff" durchaus beherrschbare Gefahren, deren
Kleinheit durch das Auftauchen einer plötzlichen "Unter dem
Christbaum"-Weihnachtskatze erst allen klar wird. Antons auf der
Geige fabrizierte Katzenmusik, die die im zweiten Akt aufgetauchte
Tante Lizzy (Josefin Platt) aus Berlin in aller Schroffheit als
solche klar tituliert, entpuppt sich zuletzt als Glücksmoment in der
neuen Wohnzimmer-Lebensgemeinschaft mit besagter Katze.

Dass Mäuse-Geschichten nicht nur als Zeichentrickfiguren
funktionieren, beweist "Anton" souverän. Viele kleine witzige
Details, ein kluger ökonomischer Umgang mit den Spannungselementen
Staubsauger und Katze - letztere erscheint in Form eines Schwanzes,
gelber (Notenschlüssel)Augen und einer Pfote, die zuletzt
Weihnachtsgebäck im Tausch mit gefidelter "Katzenmusik" bringt,
sorgte auch in diesen dramatischen Momenten für hörbare Komik. Bis
24. Jänner 2009, täglich außer Sonntag, zu sehen. Für Kinder ab 6
Jahren.

o Infos auch unter: www.tdj.at

"Anton-Das Mäusemusical" von Gertrud und Thomas Pigor, Musik von
Jan Fritsch, Renaissancetheater (7., Neubaugasse 36), Telefon: 521 10
-0
(Schluss) hch/

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Hans-Christian Heintschel
Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
Telefon: 01 4000-81082
Mobil: 0676 8118 81082
E-Mail: hc.heintschel@wien.gv.at

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