- 05.12.2008, 13:12:39
- /
- OTS0203 OTW0203
BERLAKOVICH: Österreich bleibt bei Ablehnung der Kernenergie
Ausschöpfen aller rechtlichen Möglichkeiten der Bewilligungsverfahren für die Schweizer Ausbaupläne
Wien (OTS) - "Die Österreichische Linie in Bezug auf Kernenergie
ist unverrückbar, es bleibt bei einem klaren Nein. Kernenergie ist
weder eine nachhaltige Form der Energieversorgung noch leistet sie
einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels", erklärt
Umweltminister Niki Berlakovich als Reaktion auf die gestern
eingereichten Bewilligungsgesuche für zwei neue Atomkraftwerke in der
Schweiz. Er verweist dabei auf das Regierungsprogramm, in dem sich
die Koalitionspartner zu dieser ablehnenden Linie bekennen und sich
zum Eintreten gegen den Bau neuer Kernkraftwerke verpflichtet haben.
"Klar ist, dass die Souveränität der Staaten in Bezug auf ihre
Energieform auch weiterhin zu respektieren ist. Dennoch wird
Österreich, dort wo eine unmittelbare Betroffenheit durch
geografische Nähe gegeben ist, mit maximaler Vehemenz und Engagement
alle Möglichkeiten im atomrechtlichen Verfahren ausschöpfen, um den
Menschen in unserem Land höchst möglichen Schutz und Sicherheit zu
gewährleisten. Schon kommende Woche werde ich am Rande der
Weltklimakonferenz in Polen Gelegenheit haben, meinem Schweizer
Kollegen Leuenberger, unsere Position diesbezüglich darzustellen.
Auch die Schweiz wäre gut beraten, auf tatsächlich erneuerbare
Energieformen zu setzen", so Berlakovich abschließend.
Rückfragehinweis:
Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MLA






