• 05.12.2008, 12:39:51
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Frauenberger für Frauenquote in Aufsichtsräten

Nicht von good will der Unternehmen abhängig machen

Wien (OTS) - Die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger
unterstütze heute, Freitag, dezidiert die Forderung von
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ), die sich für eine
verpflichtende Frauenquote von 40 Prozent in Aufsichtsräten
ausgesprochen hatte. Frauenberger wörtlich: "Dass die Einführung
einer Quote ein nicht nur absolut taugliches sondern notwendiges
Mittel ist, damit Frauen in Führungspositionen kommen, lebt Wien
anschaulich vor." Aktive Frauenförderung ist genauso Bestandteil der
Personalpolitik in der Wiener Stadtverwaltung wie die bestehende
Quotenregelung, nach der Frauen bei gleicher Qualifikation solange
bevorzugt werden bis die 50%-Gleichstellung erreicht ist.

"Mit dem good will mancher Unternehmen ist es jedenfalls nicht
getan, denn ohne Quotenregelung werden Frauen in Privatunternehmen
noch die nächsten 100 Jahre brauchen, um Führungspositionen im
gleichen Ausmaß wie Männer zu erlangen", unterstich die Wiener
Frauenstadträtin. So sei vor Einführung der Frauenquote im Magistrat
der Anteil von Frauen in Führungspositionen lediglich bei 5 Prozent
gelegen, heute nach 12 Jahren liege er bei rund 30 Prozent, betonte
Frauenberger.

Diese Entwicklung zeige sehr deutlich, dass klare politische
Vorgaben notwendig seien und Quoten gekoppelt an eine aktive
Frauenförderungspolitik dafür einen richtigen, starken und
konsequenten Weg darstellen, stellte sie fest.

Die Wiener Frauenstadträtin hatte sich bereits bei ihrem
Amtsantritt für die Einführung einer Quote in Aufsichtsräten analog
zum norwegischen Modell stark gemacht. Demnach müssen dort seit 2008
börsennotierte Unternehmen Strafe zahlen, sofern sie nicht eine 40
%-Quote erreichen.

Frauenberger abschließend: "Der erfolgreicher Wiener Weg
spiegelt sich auch im Bild der Wiener Stadtregierung wieder, wo fünf
Mitglieder Frauen sind. Wien ist jedenfalls insgesamt Vorbild, wenn
es darum geht, die Kompetenzen von Frauen auf allen Ebenen sichtbar
zu machen." (Schluss) gph

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
   Gabriele Philipp
   Mediensprecherin StRin Sandra Frauenberger
   Telefon: 01 4000-81295
   Mobil: 0676 8118 81295
   E-Mail: gabriele.philipp@wien.gv.at

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