- 05.12.2008, 10:08:35
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Haidinger: Klarstellung zu Medienberichten über Abwehramt
Wien (OTS) - Anmerkungen und Klarstellungen des Präsidenten der
Freien Gewerkschaft Österreich-Bundesheergewerkschaft FGÖ-BHG und des
geschäftsführenden Vorsitzenden der AUF-AFH, Manfred Haidinger zur
Darstellung des Abwehramtes als Ort der Strafverfahren, Demotivation
und der "Altlasten" im profil 49, vom 1.12.2008 und im news, vom
4.12.2008
Himmelfahrtskommando Abwehramt
Das Abwehramt (AbwA) dient ganz allgemein dem Schutz des Bundesheeres
im In- und Ausland, seines Personals, militärischen Sachgütern und
Liegenschaften sowie militärischen Geheimnissen. Das Amt ist ein
Nachrichtendienst, das bedeutet, es werden Informationen gesammelt,
bearbeitet und analysiert, um frühzeitig Bedrohungen zu erkennen und
die Führung im Sinne des militärischen Eigenschutzes entsprechend
informieren und beraten zu können. Dazu werden nachrichtendienstliche
Methoden verwendet. Das AbwA ist aber kein Geheimdienst, ein solcher
würde selbst aktive Maßnahmen setzten. Die Befugnisse des AbwA sind
rechtlich klar geregelt und werden durch den Rechtsschutzbeauftragten
sehr streng kontrolliert.
Verständlicherweise agiert eine solche Organisation sehr diskret und
bleibt gerne (medial) ungenannt. Umso verwunderlicher ist es, dass
der dzt. Leiter, offensichtlich aus Geltungssucht, laufend die
Öffentlichkeit sucht und hier ein Bild zeichnet, als hätte er es mit
lauter demotivierten, inkompetenten Mitarbeitern zu tun und nur durch
sein Wirken wären Besserungen eingetreten. Tatsächlich ist der dzt.
Leiter nur bedingt erfolgreich, denn die meisten Schienen, die das
Amt in das 21. Jahrhundert führen sollen, wurden vor seiner Zeit
gelegt, er erntet nur die Früchte, welche andere gesät haben. Durch
medienwirksames Poltern sollte der Eindruck von Aktivität und
Machertum erzeugt und mangelnde Führungsqualitäten und Kenntnisse
übertüncht werden.
Aus Sicht der FGÖ-BHG und der AUF-AFH ist die öffentliche
Diskreditierung ALLER Mitarbeiter des AbwA inakzeptabel, dies umso
mehr, als der dzt. Leiter erkennbar nicht in der Lage ist, seine
öffentlichen Anschuldigungen zu belegen. Der Hang zur
Selbstdarstellung darf nicht auf Kosten der vielen, engagierten und
hochqualifizierten Mitarbeiter gehen.
Rückfragehinweis:
FPÖ
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