KO Scheuch: Mit Wetzlinger wird das Chaos im LKH Klagenfurt prolongiert

Warnungen des Betriebsrates über zerrüttete Verhältnisse ignoriert. BZÖ befürchtet fatale Folgen.

Klagenfurt (OTS) - "Sie beugen sich lieber parteipolitischem
Druck, statt dass sie die Meinung des Großteiles der 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LKH Klagenfurt akzeptieren." So kommentiert Kabeg-Aufsichtsrat BZÖ-Klubobmann Kurt Scheuch die Entscheidung der Kabeg-Vorstände Dieter Errath und Johann Marhl, den bisher suspendierten Verwaltungsdirektor des LKH Klagenfurt Herwig Wetzlinger wieder als Verwaltungschef einzusetzen.

Scheuch befürchtet, dass diese Entscheidung für das größte Spitals des Landes fatale Folgen haben könnte. "Wir haben uns in mehreren Gesprächen von den Betriebsräten überzeugen lassen, dass die Motivation der Ärzte, des Pflegepersonals und der übrigen Mitarbeiter unter dem Regime von Wetzlinger und dem medizinischen Direktor Thomas Koperna dramatisch gelitten hat. Und wer soll das besser wissen als die Betriebsräte, welche täglich mit den Sorgen der Mitarbeiter konfrontiert sind", erklärt Scheuch. Er bedauert, dass Errath diese klare Botschaft der Arbeitnehmer ignoriert und lieber dem parteipolitischen Druck der SPÖ und der ÖVP nachgegeben hat. "Wir hingegen nehmen die Sorgen der LKH-Mitarbeiter ernst", betont Scheuch.

Es sei ein Rätsel, wie die Kabeg ein solches Chaos an der Spitze des LKH Klagenfurt verantworten könne. Jeder wisse, dass das Verhältnis zwischen Wetzlinger und Koperna zerrüttet sei und trotzdem sollten beide das LKH in der höchst sensiblen Phase, vor der Fertigstellung des LKH neu führen.

Diese Themen und andere dringende Fragen in Bezug auf die Versorgung der Menschen erfüllen Scheuch mit Sorge. Er bedauert, dass es im LKH Klagenfurt den dringend benötigten Neubeginn nicht gebe, sondern bestehende Missstände durch die unverständliche Wetzlinger-Rückholaktion des Kabeg-Vorstandes prolongiert würden. Für das LKH Klagenfurt eröffne das keine positiven Perspektiven. Das BZÖ werde daher in den nächsten Tagen die wichtigsten Problembereiche des Hauses aufzeigen. "Wir haben sehr viel über Personen geredet, aber das Wichtigste ist, dass wir auch über die Qualität der Versorgung sprechen. Dafür brauchen wir motivierte Mitarbeiter, die wir aber leider unter Wetzlinger und Koperna nicht bekommen werden", sagt Scheuch abschließend.

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