Raiffeisen Sicherheitsverdienstpreis für Wiener Polizeibeamte

Raiffeisen setzt auf Sicherheitspartnerschaft mit Exekutive

Wien (OTS) - Wien - "Engagement, Einsatz, Eigeninitiative, das zeichnet jene aus die heute den Raiffeisen Sicherheitsverdienstpreis für Wien erhalten", so Vorstandsdirektor Georg Kraft-Kinz von Raiffeisen in Wien. Kraft-Kinz betont, dass "der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien diese Auszeichnung auch deshalb ein großes Anliegen ist, um die schwere und herausfordernde Arbeit der Beamtinnen und Beamten der Exekutive auch in der Öffentlichkeit besonders zu würdigen."

"Für die Wiener Polizei ist dieser Preis deshalb wichtig, weil hier ein Wirtschaftsunternehmen - und damit die Zivilgesellschaft - die breite Kompetenz und das Engagement der Exekutive auszeichnet!", freut sich Polizeipräsident Dr. Gerhard Pürstl über den Sicherheitsverdienstpreis. Für Polizeikommandant Generalmajor Karl Mahrer ist dieser Preis "eine stellvertretende Ehrung und Wertschätzung für alle Exekutivbeamten der Stadt, die Tag für Tag ihren Einsatz für die Sicherheit der Menschen leisten!"

Insgesamt 81 Exektutivbeamte (darunter zwei große Einheiten der WEGA und der sogenannten Szenekundigen Beamten für ihren Einsatz bei der EURO 08) sind heute im Raiffeisenhaus Wien mit dem Sicherheitsverdienstpreis 2008 ausgezeichnet worden.

Opferschutz und Prävention, schnelle Reaktion in gefährlichen Situationen

Beamte, die sich im Bereich Opferschutz und für die Prävention gegen Gewalt in der Familie einsetzen, die Beamte, die unter Einsatz ihres Lebens einen Bankräuber mit einer Handgranate überwältigen, die WEGA, die sich während der EURO 08, den sicherheitspolizeilichen Ordnungsdienst erfolgreich und entscheidend mit gestaltet hat - das und viel mehr konnte in diesem Jahr mit dem Sicherheitsverdienstpreis für Wien ausgezeichnet werden.

Sicherheitspartnerschaft zum Thema Verkehrssicherheit für Kinder

Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien hat die Sicherheitspartnerschaft mit der Wiener Polizei weiter ausgebaut. Eine gemeinsame Schulstartaktion und eine Verkehrssicherheitsaktion (Fahrradhelme für Kinder, welche die freiwillige Radfahrprüfung abgelegt haben) sprechen für sich. Die Auszeichnungen der Beamtinnen und Beamten sollen den Dank, dass Wien zu den sichersten Großstädten Europas zählt, widerspiegeln und Motivationsfaktor darstellen für den zukünftigen Einsatz in dieser Stadt.

Die Ausgezeichneten

28 Einsatzbeamte der WEGA:

Diesen Beamten kam in der bundesweiten Einsatzvorbereitung für die Fußballeuropameisterschaft die Aufgabe zu, sämtliche Beamte, die für den sicherheitspolizeilichen Ordnungsdienst der österreichischen Polizei vorgesehen waren, zu schulen bzw. an der Entwicklung von Einsatzkonzepten mitzuwirken. Die Beamten versahen dann in Klagenfurt, gemeinsam mit Polizisten aus Bayern, ihren Dienst. Bei mehreren Einsätzen vor/während und nach den Spielen in Klagenfurt bewiesen diese Polizisten ihre Professionalität.

Zwei Mitarbeiter des Stadtpolizeikommandos Donaustadt und ein Mitarbeiter der Landesverkehrsabteilung:

Revierinspektor Urbanovic, Revierinspektor Tomek und Revierinspektor Petrakovics nahmen im Rahmen einer Streifung nach einem Banküberfall am 04.12.2007 in Wien-Donaustadt - die Bedrohung dabei erfolgte mittels Handgranate - das Fluchtfahrzeug wahr und brachten es zum Anhalten. Nach einem weiteren Fluchtversuch kam es zu einem Handgemenge zwischen den Einsatzbeamten und dem Täter, wobei ihm die Handgranate abgenommen und gesichert werden konnte. Die Beute wurde im Fluchtfahrzeug vorgefunden und sichergestellt.

Abteilungsinspektor Gunath und Bezirksinspektor Ober / Kriminaldirektion 1: Wegen einer Raubüberfallserie auf Supermarktfilialen führten die Einsatzbeamten eine Schwerpunktstreifung am 22.08.2008 durch. Dabei nahmen sie bei einem Supermarkt in Wien-Brigittenau einen offenen Lieferanteneingang wahr. In weiterer Folge wurden zwei Männer gesichtet, die versuchten zu flüchten. Dabei gab einer der Männer einen Schuss ab. In dieser Notwehrsituation schoss ein Beamter zurück und es gelang dann, die beiden bewaffneten Verdächtigen festzunehmen.

Inspektor Houdek vom Stadtpolizeikommando Margareten: Dem Beamten gelang es - gemeinsam mit einem Passanten, Abdelkarim Hizir - ein 10-jähriges Mädchen, welches aus dem Fenster des 3. Stockes eines Wohnhauses in Wien-Wieden, Rainergasse, sprang, unter Einsatz des eigenen Lebens aufzufangen und ihr Leben zu retten. Der Passant wurde dabei verletzt, das Kind kam nahezu ohne Verletzungen davon.

Eine Mitarbeiterin und drei Mitarbeiter der Kriminaldirektion 1: Im Zuge der Ermittlungen nach einer längeren Einbruchsserie in AMS-Stellen mit einer Schadenssumme von fast Euro 500.000,--, gelang es dem Ermittlungsteam Bezirksinspektor Stummvoll, Bezirksinspektor Kokail, Abteilungsinspektor Blesky und Abteilungsinspektor Urbanz, nach akribischen und umfangreichen Erhebungen eine perfekt organisierte und technisch hervorragend ausgerüstete Tätergruppe auszuforschen und nach und nach alle Mittäter festzunehmen. Es konnten ihnen insgesamt ca. 50 Einbrüche in Firmen, Geschäfte und Büros nachgewiesen werden

Chefinspektor Ortner / Kriminaldirektion 1: Der Beamte hat als Brandermittler, und seit einigen Jahren als Chef der Brandgruppe der Kriminaldirektion 1, hervorragende Arbeit geleistet und komplizierte Fälle zu einem positiven Ausgang gebracht. Im Mai 2008 hat er über Einladung der Berliner Polizei einen schwer zu lösenden Mordfall mit einer Brandleiche aus dem Jahr 2003 evaluiert. Chefinspektor Ortner hat die Erhebungen der Sachbearbeiter des Landeskriminalamtes Berlin kritisch überprüft. Aus Sicht der Berliner Polizeispitze war die Arbeit des österreichischen Kollegen sehr hilfreich.

Drei Mitarbeiter des Stadtpolizeikommandos Döbling: Major Golob, Abteilungsinspektor Schweiger und Gruppeninspektor Wagner zeigen besonderes Engagement in den Bereichen "Opferschutz" und "Gewalt in der Familie": Sie riefen am 15.10.2007 einen in Österreich bisher einmaligen Prozess ins Leben. Ziel ist es hier, Opfer von Gewalt in der Familie und Stalking so weit zu betreuen, dass für viele traumatisierte Betroffene ein normales Leben ohne Angst wieder möglich wird. Weiters wurden in Eigeninitiative zahlreiche Kontakte zu Opferschutzeinrichtungen und zu vielen Opfern gesucht. In weiterer Folge wurden mit Tätern Normverdeutlichungsgespräche geführt, um ihr Unrechtsbewusstsein zu erhöhen.

Ztwl: 39 szenekundige Beamte:
Diese Gruppe bestand bis 01.01.2007 aus 20 szenekundigen Beamten, seither versehen 39 Mitarbeiter hier Dienst. Ihre Tätigkeit üben sie nebenberuflich und auf freiwilliger Basis aus. Das Team besteht aus uniformierten und zivilen Einsatzbeamten aus allen Polizeidienststellen Wiens. Ihre Aufgaben sind unter anderem: Das Fanverhalten beobachten, Informationen an die Einsatzleitung weitergeben, Störer aus ihrer Anonymität holen und Normverdeutlichungsgespräche mit den Fans führen. Bereits im Vorfeld der Europameisterschaft führten diese Mitarbeiter (eine Polizistin und 38 Polizisten) Fanbetreuung und Präventionsarbeit durch.

Hinweis für die Redaktionen: Fotos von der Preisverleihung werden gerne honorarfrei zur Verfügung gestellt.

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