Vock: Tierquälerische Gänsestopfleber-Erzeugung stoppen

Gänsestopfen als schützenwertes nationales Kulturgut in Ungarn ist legalisierte Tierquälerei - Handel von Stopfleber-Produkten in Österreich verhindern

Wien (OTS) - Überrascht zeigt sich FPÖ-Tierschutzsprecher NAbg. Bernhard Vock, dass in Ungarn das Stopfen von Gänsen als schützenwertes nationales Kulturgut eingestuft wurde. "Das ist nichts anderes als die Legalisierung von Tierquälerei", betont der Abgeordnete. Enttäuscht zeigt er sich zudem darüber, dass in Ungarn die Arbeit der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" nicht nur nicht geschätzt werde, sondern vielmehr zunichte gemacht worden sei. Die Androhung rechtlicher Schritte gegen den österreichischen Verein betrachtet Vock mit Sorge.

Die anfängliche Freude darüber, dass "Vier Pfoten" durch konsequente Arbeit die Einstellung der Stopfleber-Produktion im September erreichen konnte, werde nun beträchtlich getrübt. "Wenn die ungarischen Geflügelzüchter von einem Schaden von 7 bis 8 Mrd. Forint (27 bis 30,8 Mio. Euro) sprechen, dann kann dies keinesfalls jenen zu Last gelegt werden, die für die Tierrechte gekämpft haben", so Vock. Unverständlich sei für ihn auch, dass das ungarische Parlament mit seinem Erkenntnis die Grundlage für eine Schadensersatzklage legen will, und noch dazu Pläne schmiedet, 15 Mio. Euro in eine PR-Kampagne für Stopfleber zu investieren.

"Nun müssen sich die österreichischen Tierschützer und die österreichischen Handelsketten solidarisch zeigen, und den Handel von Stopfleber-Produkten verhindern", so Vock abschließend.

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