Heizkostenzuschuss von BZÖ und ÖVP erneut abgelehnt

Mit Unverständnis reagierte am Dienstag Sozialreferentin Nicole Cernic auf die neuerliche Blockade der Erhöhung des Heikostenzuschusses durch BZÖ und ÖVP

Klagenfurt (SP-KTN) - "Mit ihrer Haltung bestrafen BZÖ und ÖVP jene Menschen, die am dringendsten unsere Unterstützung benötigen", reagierte Sozialreferentin Nicole Cernic nach der Regierungssitzung mit Unverständnis auf die Ablehnung der geplanten Erhöhung des Heizkostenzuschusses. Zusätzliche 100 Euro sollten nach den Plänen der Sozialreferentin all jenen ausbezahlt werden, die nicht in den Genuss des Bundes-Heizkostenzuschusses kommen. Die Bundeszahlung erhalten nämlich nur AusgleichszulagenbezieherInnen, während beim Kärntner Heizkostenzuschuss weit mehr Menschen anspruchberechtigt sind.

Rund 1,3 Millionen Euro würden für den erhöhten Heizkostenzuschuss benötigt. Eine geradezu minimale Summe, wenn man diese mit den rund 85 Millionen vergleicht, mit denen BZÖ und ÖVP sich selbst im Nachtragsvoranschlag bedacht haben. Cernic kann die Ablehnung nicht nachvollziehen: "BZÖ und ÖVP sind scheinbar nicht bereit diese dringend notwendigen Mittel für die nachweislich von den Teuerungen am stärksten betroffenen Menschen aufzuwenden." Wie dringend dieser Zuschuss benötigt wird, zeigt eine erste Bilanz: Von Anfang Oktober bis Mitte November wurde der Heizkostenzuschuss insgesamt 13.633 Mal beantragt. In der vergangenen Heizperiode 07/08 wurde er übrigens rund 23.000 Mal ausbezahlt.

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