Sozialprojekte gefährdet

Sozialreferentin Cernic: Budgetloser Zustand verhindert dringend notwendige Maßnahmen im Sozialbereich

Klagenfurt (SP-KTN) - "Für Dobernig mögen es Zahlenspielereien sein, ich hingegen sehe die betroffenen Menschen dahinter, die unsere Hilfe bitter nötig haben", kritisierte Sozialreferentin Nicole Cernic den budgetlosen Zustand. Im Sozialbereich sind zahlreiche Projekte in ihrer Umsetzung gefährdet und verzögert. Insbesondere können zum Beispiel geplante Tagesstätten für Menschen mit Behinderung nicht in Angriff genommen werden, obwohl die betroffenen Eltern schon dringend auf einen Betreuungsplatz warten. "Ich fordere ja keine goldenen Löffel, sondern lediglich den Betrag, der notwendig ist, um die Arbeit im Sozialbereich in gewohnt guter Qualität aufrecht zu erhalten", so Cernic. Sie gibt zu bedenken, dass alleine Inflationsanpassungen im Ausmaß von wenigen Prozenten oder Anpassungen beim BAGS-Kollektivvertrag Kosten in Millionenhöhe verursachen.

Gerade in einer Zeit, in der die Ausgaben von öffentlicher Seite steigen müssen, um der Wirtschaftskrise wenigstens regional entgegenzusteuern wird an der falschen Stelle gespart. "Dobernig hat ganz klar die Landesfinanzen nicht mehr im Griff", vermutet Cernic die jahrelange Misswirtschaft der BZÖ-Verantwortlichen als Grund dafür. Jetzt die "Notbremse" zu ziehen sei jedoch der falsche Weg. "Gerade im Sozialbereich könnten über dringend benötigte Projekte Impulse gesetzt werden", erklärt Cernic.(Schluss)

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