Heinzl: Mehr Polizistinnen für die Sicherheit Niederösterreichs

Personal für Sondereinheiten nicht mehr aus den regionalen Dienststellen abziehen

St. Pölten, (SPI) - "Die Vereinbarung über die zusätzliche Ausbildung von 1.000 Polizistinnen und Polizisten für ganz Österreich bringt auch für die Niederösterreichische Bevölkerung mehr Sicherheit und für die Beamtinnen und Beamten in unserem Bundesland eine längst überfällige Entlastung. Auch wenn diese Personalaufstockung aufgrund der notwendigenneuen Ausbildungslehrgänge sukzessive nur in Teilschritten während der kommenden Jahre erfolgen kann, so ist dies doch seit Jahren die ersten positive Nachricht in der Sicherheitspolitik", begrüßt St. Pöltens SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl die vorgesehene Ausbildung von 1.000 zusätzlichen ExekutivbeamtInnen.****

"Analysiert man die derzeitige Situation kommt man aber rasch zum Schluss, dass diese Zahl zwar eindruckvoll, aber leider zu gering sein wird. Unter den VP-Innenministern wurden in den vergangenen Jahren rund 3.000 Polizistinnen und Polizisten abgebaut - und diese völlig falsche Politik fand leider ihren Niederschlag im massiven Anstieg der Kriminalität. Es bedarf noch einer großen Kraftanstrengung, dieses Manko auszugleichen wobei sicher auch über die vorgesehenen 1.000 zusätzlichen BeamtInnen hinaus noch weiteres Personal ausgebildet werden muss. Vor allem durch Abzug von BeamtInnen von den regionalen Dienststellen für diverse Schwerpunktaktionen oder Sonderermittlungen wird der Personalstand geschwächt und damit ist es kaum möglich, verstärkte Überwachungen durchzuführen. Eine Abhilfe wäre es, Personal für Sondereinheiten nicht mehr aus dem normalen Personalstand ‚abzudecken’, sondern dafür einen eigenen Personalstand vorzusehen. Dies würde die regionalen Wachzimmer stärken", so Heinzl.
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