- 02.12.2008, 11:54:47
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SP-Klicka: "Wien setzt konkrete Maßnahmen gegen Armut!"
Wien (SPW-K) - "Das Thema Armut ist wichtig und sehr ernst zu
nehmen. Deshalb setzt Wien auch seit Jahren gezielt Maßnahmen gegen
Armut", sagte heute die Vorsitzende des Wiener Sozialausschusses,
Marianne Klicka, im Rahmen der Sondersitzung des Wiener
Gemeinderates. "So auch in diesem Jahr: Wien hebt die Sozialhilfe mit
1. Jänner 2009 um 3,4 Prozent an und verdoppelt für die aktuelle
Heizperiode den Heizkostenzuschuss auf 200 Euro." Das sei der höchste
Heizkostenzuschuss aller Bundesländer. "Niederösterreich
beispielsweise verbietet sogar, dass bedürftige Menschen mehr als
einen Zuschuss in der Heizperiode bekommen."
Wien dagegen sei bemüht, die Menschen möglichst umfassend zu
unterstützen. "Dazu zählt auch die Erhöhung des Landespflegegeldes
oder der Mobilpass, der 60.000 SozialhilfebeziherInnen und 33.000
MindestpensionistInnen günstige Fahrten mit den Öffentlichen
Verkehrsmitteln ermöglicht!" Wien sei auch das einzige Bundesland,
das an arbeitsunfähige Sozialhilfebezieherlnnen eine Dauerleistung in
Höhe des ASVGRichtsatzes und an Mindestpensionistlnnen eine
Mitbeihilfe ausbezahle. Weiters steige das Sozialbudget im kommenden
Jahr erstmals auf über eine Milliarde Euro.
Wien habe auch eine neue Hotline der SchuldnerInnenberatung für
Betroffene der Finanzmarktkrise eingerichtet: "Immer mehr Menschen
geraten durch die Auswirkungen der Finanzmarktkrise in finanzielle
Bedrängnis. Um die Menschen in dieser schwierigen Situation ganz
konkret zu unterstützen, läuft seit gestern eine spezielle Hotline
der SchuldnerInnenberatung Wien", sagte Klicka.
Darüber hinaus setzte Wien auch wichtige Schritte für Menschen mit
Behinderungen: "Wien arbeitet hier mit einem individuellen
Angebotsmix, weil die Bedürfnisse der Betroffenen auch sehr
unterschiedlich sind", sagte Klicka. "Deshalb werden die Angebote in
Wien auch kontinuierlich evaluiert und den Bedürfnissen der Menschen
angepasst." Das Angebot der Stadt umfasse unter anderem teil- und
vollbetreutes Wohnen, Fahrtendienste wie Regel- und
Freizeitfahrtendienste, Mobilitätstraining, eine Vielzahl
persönlicher Heil- und Hilfsmittel sowie Beschäftigungstherapie und
Arbeitsintegration. "Die jährliche Investition der Stadt Wien in
diesem Bereich beträgt rund 180 Millionen Euro." Das jüngste Angebot
sei die Pflegegeldergänzungsleistung für Persönliche Assistenz:
"Behinderte Menschen können sich damit eine persönliche Assistenz für
die Alltagsbewältigung finanzieren!"
"Wien ist mit all diesen Angeboten federführend im Kampf gegen ein
Auseinanderdriften unserer Gesellschaft und hilft den Menschen, die
es wirklich brauchen, bei der Bewältigung ihrer existenziellen Nöte
und Sorgen!" schloss Klicka. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Mag. Michaela Zlamal SPÖ-Klub Rathaus, Presse Telefon 01/4000 81 930 Mobil 0676/8118 81 930 mailto:Michaela.Zlamal@spw.at www.rathausklub.spoe.at
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