SP-Klicka: "Wien setzt konkrete Maßnahmen gegen Armut!"

Wien (SPW-K) - "Das Thema Armut ist wichtig und sehr ernst zu nehmen. Deshalb setzt Wien auch seit Jahren gezielt Maßnahmen gegen Armut", sagte heute die Vorsitzende des Wiener Sozialausschusses, Marianne Klicka, im Rahmen der Sondersitzung des Wiener Gemeinderates. "So auch in diesem Jahr: Wien hebt die Sozialhilfe mit 1. Jänner 2009 um 3,4 Prozent an und verdoppelt für die aktuelle Heizperiode den Heizkostenzuschuss auf 200 Euro." Das sei der höchste Heizkostenzuschuss aller Bundesländer. "Niederösterreich beispielsweise verbietet sogar, dass bedürftige Menschen mehr als einen Zuschuss in der Heizperiode bekommen."

Wien dagegen sei bemüht, die Menschen möglichst umfassend zu unterstützen. "Dazu zählt auch die Erhöhung des Landespflegegeldes oder der Mobilpass, der 60.000 SozialhilfebeziherInnen und 33.000 MindestpensionistInnen günstige Fahrten mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglicht!" Wien sei auch das einzige Bundesland, das an arbeitsunfähige Sozialhilfebezieherlnnen eine Dauerleistung in Höhe des ASVGRichtsatzes und an Mindestpensionistlnnen eine Mitbeihilfe ausbezahle. Weiters steige das Sozialbudget im kommenden Jahr erstmals auf über eine Milliarde Euro.

Wien habe auch eine neue Hotline der SchuldnerInnenberatung für Betroffene der Finanzmarktkrise eingerichtet: "Immer mehr Menschen geraten durch die Auswirkungen der Finanzmarktkrise in finanzielle Bedrängnis. Um die Menschen in dieser schwierigen Situation ganz konkret zu unterstützen, läuft seit gestern eine spezielle Hotline der SchuldnerInnenberatung Wien", sagte Klicka.

Darüber hinaus setzte Wien auch wichtige Schritte für Menschen mit Behinderungen: "Wien arbeitet hier mit einem individuellen Angebotsmix, weil die Bedürfnisse der Betroffenen auch sehr unterschiedlich sind", sagte Klicka. "Deshalb werden die Angebote in Wien auch kontinuierlich evaluiert und den Bedürfnissen der Menschen angepasst." Das Angebot der Stadt umfasse unter anderem teil- und vollbetreutes Wohnen, Fahrtendienste wie Regel- und Freizeitfahrtendienste, Mobilitätstraining, eine Vielzahl persönlicher Heil- und Hilfsmittel sowie Beschäftigungstherapie und Arbeitsintegration. "Die jährliche Investition der Stadt Wien in diesem Bereich beträgt rund 180 Millionen Euro." Das jüngste Angebot sei die Pflegegeldergänzungsleistung für Persönliche Assistenz:
"Behinderte Menschen können sich damit eine persönliche Assistenz für die Alltagsbewältigung finanzieren!"

"Wien ist mit all diesen Angeboten federführend im Kampf gegen ein Auseinanderdriften unserer Gesellschaft und hilft den Menschen, die es wirklich brauchen, bei der Bewältigung ihrer existenziellen Nöte und Sorgen!" schloss Klicka. (Schluss)

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