- 02.12.2008, 11:00:11
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Diskussion um Bio-Eier in Deutschland: Vergleichbare Beanstandungen in Österreich nicht möglich
Europaweit vorbildliches Kontrollsystem - Qualitätsstandards und Kontrolle in Österreich deutlich höher
Knittelfeld (OTS) - Großflächigen medialen Rummel löste vergangene
Woche eine ZDF-Dokumentation zum Thema "Wie frei sind Freilandhühner
wirklich" aus. Das Magazin Frontal 21 legte dabei den Verdacht der
Konsumententäuschung nahe; bei großindustrieller Legehennenhaltung
auf Betrieben im ehemaligen Ostdeutschland müsse in Frage gestellt
werden, ob bei derartigen Betrieben (Stallungen mit 50.000 Hühnern
und mehr) Freilandhaltung überhaupt möglich sei.
"Derartige Beanstandungen sind in Österreich zum Glück von
vornherein auszuschließen," erklärte Toni Hubmann, Geschäftsführer
und Eigentümer von Toni’s Freilandeier. "Die Legehennenhaltung in
Österreich ist mit der Situation in Deutschland absolut nicht
vergleichbar: Wir halten die Tiere in kleinstrukturierter
Landwirtschaft, mit maximal 3.000 Hühnern pro Legestall. Damit ist
jederzeit uneingeschränkter Auslauf möglich. Darüber hinaus gelten
für Österreich deutlich strengere Bestimmungen: Schnäbel-Kupieren zum
Beispiel, wie es in zahlreichen europäischen Ländern nach wie vor
praktiziert wird, ist bei uns nicht erlaubt. Die strengen Kontrollen
bei allen Eiern aus Freiland- bzw. Bodenhaltung, die das Siegel
'Tierschutz geprüft' tragen, geben überdies Sicherheit, dass
Haltungsform, Herkunft und Qualität regelmäßig überprüft werden und
den europaweit höchsten Standards entsprechen."
Die Besatzdichte der Stallungen sei in Deutschland das eigentliche
Problem, so Hubmann. "Kein Wunder, dass bei Stallungen mit 50.000
Hühnern oder mehr Freilandhaltung nicht zu 100 Prozent garantiert
werden kann. Genau aus diesem Grund haben wir bei uns die
Stallungsgröße auf maximal 3.000 Tiere reduziert." Bei verringerter
Besatzdichte der Hühner wäre es auch in Deutschland kein Problem, die
Tiere regelmäßig und in vorgeschriebener Dauer ins Freie zu lassen.
Außerdem gilt auch das österrechische Kontrollsystem europaweit
als vorbildlich. Unter den "Adleraugen" der großen
Tierschutzorganisationen (Vier Pfoten, Wiener Tierschutzverein,
Verein gegen Tierfabriken) sorgt die Kontrollstelle für artgemäße
Nutztierhaltung für die Einhaltung der strengen, für die Vergabe des
Siegels "Tierschutz geprüft" verbindlich vorgeschriebenen
Qualitätsstandards. Diese gehen zum Teil deutlich über die verlangten
gesetzlichen Normen hinaus.
"Vor allem die Erreichbarkeit des Auslaufes und dass die Hennen
auch wirklich im Freiland gehalten werden, ist seit mehr als 14
Jahren ein Fokus dieser Kontrolle," so Hans-Herwig Predl,
Geschäftsführer von der Kontrollstelle für artgemäße Nutztierhaltung.
"Das Wohlergehen der Tiere, die für uns Lebensmittel produzieren,
ist eine Frage der Haltung. Dies betrifft die Stallungen und die
Fütterung, aber auch die Einstellung des Vermarkters zu Qualität,
Kontrolle und Transparenz. Wir sind stolz darauf, in Österreich
europaweit vorbildliche Bedingungen in der Legehennenhaltung
geschaffen zu haben - jeder Konsument kann gerne unseren Hof bzw.
unsere Bauern besuchen und sich selbst direkt vor Ort von den
ausgezeichneten Bedingungen überzeugen, mit denen unsere Tiere
gehalten werden", so Toni Hubmann.
Um dies zu ermöglichen, liegt in jeder Eierpackung ein
Einlegeblatt mit umfassender Information (Name des Bauern, Adressse)
über die Herkunft des Eies. "Wir freuen uns, wenn die Konsumenten
unsere Bauern tatsächlich besuchen kommen", so Toni Hubmann.
Rückfragehinweis:
Toni Hubmann, Toni’s Freilandeier,
toni.hubmann@toni.at, +43 3512 85 7 25, Mobil: +43 664 443 123 0
Christian Winter, Toni’s Freilandeier,
christian.winter@tonis.at, +43 3512 85 7 25, Mobil: +43 664 840 850 6
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