Silhavy: Digitale Integration weiter voran treiben

EU-Ministerkonferenz e-Inclusion in Wien

Wien (OTS) - "Wir müssen die digitale Integration weiter voran treiben, doch darf es keinen Zwang zu Computern und Internet geben, damit Bürgerinnen und Bürger die Dienste der öffentlichen Verwaltung in Anspruch nehmen können," sagte die in der Regierung Gusenbauer für E-Government zuständige Ministerin Heidrun Silhavy bei der noch bis heute tagenden EU-Ministerkonferenz zum Thema e-Inclusion. Amtswege müssten auch weiterhin für die persönliche Erledigung offen stehen. Digitale Integration bedeute aber die Erhöhung von Partizipationschancen in der Gesellschaft, in der Wirtschaft und im Privatleben. Das den Menschen klar zu machen sei wichtig.

"Mit der behördenübergreifenden Plattform "help.gv.at" hat Österreich eine Plattform etabliert, die als Drehscheibe zwischen Behörden und Bürgerinnen und Bürgern funktioniert. Transparenz, Übersichtlichkeit, Verständlichkeit und Konzentration auf das Wesentliche standen bei der Entwicklung der Nutzungsmöglichkeiten im Vordergrund", sagt Silhavy und betonte die Vorreiterrolle die Österreich in diesem Bereich spielt.

E-Inclusion Aktivitäten, wie sie gerade in den letzten Jahren von der Kommission und den EU-Mitgliedsstaaten gesetzt worden sind, seien wichtig und müssten in den nächsten Jahren noch forciert werden, wurde bei der Konferenz betont. Denn der Zugang zum Web bedeute mehr Chancengleichheit, mehr Zugewinn an persönlicher Freiheit, aber auch mehr sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft. Das sei gerade angesichts der auf uns zukommenden Wirtschaftskrise, die die soziale Frage noch stärker als bisher in den Fokus der Politik rücken wird, sehr bedeutend. Es sei also alles daran zu setzen jene ins Boot zu holen, die bisher von der Informations- und Wissensgesellschaft ausgeschlossen gewesen waren, weil sie sich keinen PC oder Internet-Zugang leisten konnten, oder weil sie aus bildungsbiografischen Gründen nur über geringe Qualifikationen verfügen.

Die EU-Ministerkonferenz wurde vom 30. November bis 2. Dezember in Wien abgehalten. Im Mittelpunkt von Diskussionen, Workshops, Seminaren, Tagungen und einer Ausstellung standen bisherige Erfolgsmodelle und Erfahrungen, Verbesserungspotenziale und mögliche Kooperationen für die Zukunft. Die Veranstaltung fand unter der französischen EU-Ratspräsidentschaft in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und dem österreichischen Bundeskanzleramt statt. Sie bildete den Abschluss einer Konferenzreihe zum Thema "e-Inclusion", die im Jahr 2006 unter der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft ihren Auftakt gefunden hat.

Bilder zur e-Inclusion Ministerkonferenz sind kostenfrei über das Fotoservice des Bundespressedienstes,
http://fotoservice.bundeskanzleramt.at, abrufbar.

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