ARBÖ: Autofahrer entlasten - Konjunktur ankurbeln

Neue Regierung soll für faire Spritpreise sorgen und vor allem Pendler entlasten

Wien (OTS) - Heuer werden alle Autofahrer zusammen knapp 12 Euro
an automotiven Steuern und Abgaben abliefern müssen." Jeder achte Steuer-Euro kommt bereits von den Autofahrerinnen und Autofahrern", bringt es ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil auf den Punkt. "Es ist höchste Zeit, dass die heute, Dienstag, angelobte neue Regierung die Autofahrer entlastet - vor allem die Pendlerinnen und Pendler - und damit die Konjunktur ankurbelt. Wer schnell hilft, hilft doppelt. Das gilt vor allem in Krisenzeiten."

Konkret fordert der ARBÖ einen gezielten Teuerungsausgleich für Pendlerinnen und Pendler sowie berufsbedingte Fahrten. Die Pendlerpauschale ist zu erhöhen und so zu reformieren, dass auch Klein- und Kleinstverdiener etwas davon haben. Und beim Kilometergeld rechtfertigen die galoppierenden Autokosten rein rechnerisch bereits eine Erhöhung von 42 auf mindestens 48 Cent pro Kilometer. "Das Mindeste ist eine Erhöhung auf 45 Cent", so der ARBÖ. Leider ist im Regierungsprogramm bisher kein Wort von dieser notwendigen Entlastung zu finden.

Von der neuen Regierung erwartet sich der ARBÖ endlich mehr Fairness bei den Spritpreisen, die im Kampf gegen die Teuerung der Dreh- und Angelpunkt sind. "Dass internationale Verbilligungen bei Diesel und Benzinen sofort und in voller Höher an die Autofahrer weitergegeben werden müssen, müsste für den neuen Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner selbstverständlich sein, der ja aus der Wirtschaftskammer kommt und ein besonderes Herz für Klein- und Mittelbetriebe haben müsste", argumentiert der ARBÖ-Geschäftsführer. Zu hohe Treibstoffpreise schaden früher oder später allen und damit der gesamten Volkswirtschaft. "Die internationalen Treibstoffpreise kann das kleine Österreich leider nicht beeinflussen. Sehr wohl ist es aber möglich, im Lande für eine sofortige Weitergabe der Verbilligungen in vollem Ausmaße zu sorgen."

Kluge Umweltkonzepte statt stures Abkassieren

Zur Belebung der Wirtschaft schlägt der ARBÖ sinnvolle Umweltmaßnahmen vor, wie etwa die Einführung einer Verschrottungsprämie für alle, die ihre alten Autos gegen neue umweltfreundliche eintauschen. ARBÖ-Geschäftsführer Musil: "Damit ist doppelt geholfen, der Umwelt und den heimischen Autozulieferindustrie." Gerade jetzt, wo die österreichische Autozulieferindustrie massiv unter den stark eingebrochenen Autokäufen leidet, wären solche Verschrottungsprämien ein äußerst sinnvoller Impuls. Auch Gratis-Spritsparkurse wären ein sinnvoller Beitrag zu höherem Umweltschutz ebenso wie jährliche Abgaskontrollen im Zuge des jährlichen "Pickerls" nach § 57a Kraftfahrzeuggesetz (KFG).

Eine klare Absage von der neuen Regierung fordert der ARBÖ zu Forderungen nach einer weiteren Erhöhung automotiver Steuern und Abgaben, zu City-Maut und kilometerabhängigen PKW-Steuern.

Alle Forderungen des ARBÖ im Detail finden Sie unter
http://www.arboe.at/forderungen.html.

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