AVISO: Hände weg von Post und Telekom!

Protestkundgebung am 4. Dezember 2008 vor der Zentrale der Telekom Austria

Wien (ÖGB/GPF) - Gegen den Kahlschlag bei österreichischen Unternehmen! - Stoppt die ÖIAG (Österreichische Infrastruktur Ausverkaufs Gesellschaft)! - 4. Dezember 2008, 8:30 Uhr vor der Zentrale der Telekom Austria in der Lassallestraße 9, 1020 Wien++++

Offenbar im Windschatten der derzeitigen Finanzmarktkrise versuchen ÖIAG und das Management mancher staatsnaher Infrastrukturbetriebe Privatisierungsschritte durchzusetzen, die sie bisher nicht geschafft haben.

Zum Beispiel sollen bei der Telekom bis 2011 insgesamt 2.500 der derzeit rund 9.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Festnetz ihre Arbeit verlieren, bei der Post möchte man 1.000 Postämter schließen und 9.000 Beschäftigte abbauen.

"Hochprofitable Infrastrukturgesellschaften (z.B. Post, Telekom,...) machen hunderte Millionen Euro Gewinn. Trotzdem sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgebaut werden, um die Gewinne für die Spekulanten und Aktionäre noch mehr zu steigern!", sagt Gerhard Fritz, Bundesvorsitzender der Kommunikationsgewerkschaft GPF. Deshalb: "Hände weg von unserer Post und unserer Telekom!"

"Die Telekom Austria steuert durch schlechtes Management auf eine schwere Krise zu. Wir brauchen Ausbau statt Abbau, sichere Jobs statt ‚Management by chaos’. Eine zweite AUA-Story möchte niemand in diesem Land", sagt Michael Kolek, Zentralbetriebsvorsitzender der Telekom Austria.+++

ÖGB, 2. Dezember 2008 Nr. 714

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