Vassilakou zu Sondergemeinderat: SPÖ lässt Menschen frieren

Grüne Wien: Vogel-Strauß-Politik der Wiener SPÖ in Sachen Armutsbekämpfung - Anhebung der Bewertungsgrenzen und 20-Millionen-Sonderfonds für Härtefälle

Wien (OTS) - Die Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou, fordert von der Wiener SPÖ ein Ende der Vogel-Strauß-Politik bei der Armutsbekämpfung. In Wien sind mittlerweile 100.000 Kinder von Armut bedroht, viele Familien können sich einfache Anschaffungen oder Reparaturen nicht mehr leisten. "Die SPÖ verkennt die Situation vieler Menschen in Wien. Wenn über 300.000 Haushalte rein rechnerisch vor dem Monatsende kein Geld mehr haben, so ist das ein Armutszeugnis für die Sozialpolitik der SPÖ. Kinder und Jugendliche leiden in besonderem Maße unter den Folgen der Armut ihrer Eltern", so Vassilakou. "Die Häupl-SPÖ zeigt sich immer mehr als unwürdige Erbin des roten Wien der 20er Jahre, wo noch wirksame Maßnahmen gesetzt wurden, um die Armut zu besiegen."

Die Grünen Wien fordern die Einführung eines ganzen Maßnahmenpakets zur Armutsbekämpfung. Zum einen müssen die Strom- und Gaspreiserhöhungen und die automatische Erhöhung der Gebühren zurückgenommen werden, zum anderen geht es um eine massive Anhebung der Bewertungsgrenzen für Beihilfen in Wien. Arme Kinder leiden unter dieser Situation ganz besonders, sie erleben den direkten Vergleich mit reicheren Kindern täglich und hautnah. Sie fühlen sich vom Leben benachteiligt und haben große Zukunftsängste. "Wir fordern deshalb die Umsetzung konkreter Maßnahmen, um diesen Kindern zu helfen. Ein von den Schulen selbstverwalteter Fonds, der beispielsweise den Kindern die Teilnahme an Schulskikursen ermöglicht, kann hier Abhilfe schaffen", so Vassilakou.

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