Bezirksvorstehung Josefstadt: Gipfel kleiner aber wichtiger Schritt zur Rettung des Volkskundemuseums

Konstruktives Treffen zwischen VertreterInnen der Stadt Wien und des Bundes sowie Bezirksvertreter aller Fraktionen

Wien (OTS) - Gestern Montag fand auf Einladung von
Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian (Grüne) im Österreichischen Museum für Volkskunde der Gipfel zur Zukunft des Volkskundemuseums statt. Zu den teilnehmenden AkteurInnen gehörten VertreterInnen von Bund und Gemeinde Wien, des Museums sowie des 8. Wiener Gemeindebezirkes in dem das Museum liegt. "Es wurde bei allen Beteiligten das Bewusstsein für eine konstruktive Arbeit für dieses kulturhistorische Museum geweckt. Die Vertreterin des Bundesministeriums erklärte, dass es verstärkt inhaltliche Gespräche über die Zukunft des Museums stattfinden und für 2009 konkretisiert werden", so Rahdijan.

Ein weiteres Ergebnis des Gipfels: Die Stadt Wien als Eigentümerin des Palais Schönborn wird im Rahmen der Magistratsabteilung 34 erste Sanierungsmaßnahmen im nächsten Jahr vornehmen und diese im Rahmen einer Ersatzvornahme bewerkstelligen.

Etwaige Regressforderungen für die Ersatzvornahme an den Betreiberverein werden vom Stand der inhaltlichen Gespräche des Bundes mit dem Museum mit Bedacht vorgenommen werden. Die Stadt Wien nimmt dadurch ihre Verantwortung wahr und wird in Zukunft auf eine Mietvertragsänderung hinwirken. Generell kann von einem verstärkten Informationsausstausch zwischen Bund und Stadt Wien ausgegangen werden.

"Es freut mich besonders, dass es in diesem Punkt unter allen zuständigen Dienststellen Konsens darüber gegeben hat, dem Volkskundemuseum bei seinen akuten Problemen zu helfen. Das betrifft vor allem die Bausubstanz des Palais Schönborn in der Laudongasse sowie die inhaltliche Positionierung des Museums", erklärt Markus Trenker (Grüne), Vorsitzender der Kulturkommission in der Josefstadt und Organisator des Gipfels.

"Ich bin guter Dinge, dass am gestrigen Gipfelgespräch ein kleiner aber wesentlicher Schritt getan wurde und möchte mich für die konstruktive Diskussion bei allen TeilnehmerInnen bedanken", so Trenker abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat, 0664 831 74 49
http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0001