FPÖ: Herbert: Enttäuschender Gehaltsabschluss für den öffentlichen Dienst

GÖD hat einmal mehr die Interessen der öffentlich Bediensteten verraten und verkauft

Wien (OTS) - Eine finanzielle Verhöhnung für die österreichischen Beamten und Vertragsbediensteten nennt der freiheitliche Sprecher für den öffentlichen Dienst NAbg. Werner Herbert die heute bekanntgewordenen Gehaltserhöhungen.

Eine Gehaltserhöhung von 3,55 %, welche lediglich 0,1 % über der Inflationsrate liegt, verdiene die Bezeichnung "Gehaltserhöhung" nicht und sei ein Armutszeugnis für die Verhandler, so Herbert. Insbesondere nach den ohnedies schwachen Verhandlungsergebnissen der letzten beiden Jahren wäre eine adäquate Gehaltserhöhung für die öffentlich Bediensteten mehr als angebracht gewesen, so Herbert weiter, und erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Personaleinsparungen im öffentlichen Dienst der letzten Jahre und die damit verbundenen Mehrbelastungen für die Beamten und Vertragsbediensteten.

Zudem habe man es einmal mehr verabsäumt, jene Bereich des öffentlichen Dienstes, die in ihren beruflichen Alltag besondere Risiken oder Gefährdungen ausgesetzt sind, entsprechend zu würdigen und dies auch angemessen zu honorieren. "Einmal mehr haben sich die beteiligten Gewerkschaftsvertreter von ÖVP und SPÖ als nicht würdig erwiesen, die Interessen der Bediensteten zu vertreten, sondern sich von der Regierung über den Tisch ziehen lassen", so Herbert weiter und zeigt sich mehr als verwundert, dass bei einem derart schwachen Verhandlungsergebnis die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) von einem "Verhandlungserfolg" spricht. "Aber vielleicht war bei diesen Gehaltsverhandlungen auch der GÖD-Vorsitzende Fritz Neugebauer mehr mit seiner neuen Funktion als designierter 2. Nationalratspräsident beschäftigt, als mit seinem Auftrag als Arbeitnehmervertreter", so Herbert abschließend.

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