Dworak: Abwanderung im Wald- und Weinviertel nur durch Ausbau der Infrastruktur sowie Ansiedelung neuer Unternehmen zu stoppen

Ausbau des Straßen- und Schiennetzes wurde Jahrzehnte verabsäumt

St. Pölten, (SPI) - "Die leider seit Jahren ungebremste
Abwanderung und damit die Bevölkerungsabnahme vor allem in Gemeinden des nördlichen Wald- und Weinviertels wird sich nur durch zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur, durch die Verbesserung der wirtschaftlichen Standortqualität und damit die Ansiedelung neuer Unternehmen stoppen lassen. Das Angebot von günstigem Wohnraum ist gut und schön - aber die Menschen brauchen neben der kommunalen Infrastruktur vor allem auch Arbeitsplätze bzw. attraktive Verkehrswege und -anbindungen", kommentiert der kommunalpolitische Sprecher der NÖ Sozialdemokraten und GVV-NÖ-Präsident, LAbg. Rupert Dworak, jüngste Aussagen von NÖ Wirtschaftsreferent LHStv. Ernest Gabmann.****

"Städte und Gemeinden entlang von leistungsfähigen Verkehrsachsen sind kaum bis gar nicht von Abwanderung betroffen. Im Waldviertel und Weinviertel wurde versäumt, rechtzeitig nach dem Fall des Eisernen Vorhangs die Lückenschlüsse zum NÖ Zentralraum bzw. zum Wiener Umland einerseits, andererseits aber auch zu den großen Ballungsräumen bei unseren Nachbarn in Tschechien und in der Slowakei zu schließen. Die politische Grenze ist gefallen, die verkehrstechnische Grenze blieb!", so Dworak weiter, der sich durchaus neue Straßen- und Bahnprojekte für diese Regionen vorstellen kann. Dworak: "Eine leistungsfähige Straßen-Ost-West-Verbindung (ein derartiges Projekt wurde bereits in den 70 Jahren angedacht), ob Autobahn oder Schnellstraße, würde die Standortqualität des Wald- und Weinviertels heben. Zusätzlich müssen bestehende Bahnlinien ausgebaut und die Verbindungen mit unseren EU-Nachbarn verbessert werden. Dann wachsen die Regionen wirklich zusammen und alle können vom größer gewordenen Wirtschaftsraum profitieren."
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