ÖVP-Bundesparteitag – Josef Pröll III: Jetzt geht es um die Zukunft der Partei - FOTO

„Neue Ehrlichkeit“, die heute von der Politik und von allen Parteien gefordert ist

Wels, 28. November 2008 (ÖVP-PD) Der gf. ÖVP-Bundesparteiobmann widmete sich in seiner Rede auch ausführlich „seiner“ Partei:
„Jetzt geht es um die Zukunft der Partei. Wir müssen die Österreichische Volkspartei neu aufstellen: Personell, organisatorisch und inhaltlich“, appellierte Pröll. „Wir sind heute dort, wo wir schon einmal waren. Auch 1999 lagen wir unter 30 Prozent. Und wenn wir ehrlich sind: Nur die Größe eines Wolfgang Schüssel hat uns übersehen lassen, dass wir schon damals hätten handeln müssen“, so Pröll. ****

„Die Welt hat ein neues Betriebssystem. Wir können nicht mehr mit der Software von gestern arbeiten“, erklärte Pröll die Programm-Arbeit zum „zentralen Zukunftsprojekt der ÖVP“. Er appellierte an die Funktionäre und Delegierten: Nehmen wir unser Grundsatzprogramm von 1995, nehmen wir unsere Perspektiven 2010. Schauen wir uns um in der Welt, die uns heute umgibt, schauen wir uns die Entwicklungen an, die wir erkennen. Prölls Motto: „Mitten im Leben, an der Seite der Menschen, auf der Höhe der Zeit.“ Dabei gelte: „Die Politik muss das Leben begreifen. Nicht umgekehrt. Wir müssen neue Antworten auf Basis unserer Werte geben.“

Pröll reklamiert für die Volkspartei das Prinzip einer „Neuen Ehrlichkeit“: „Eine Ehrlichkeit, die heute von der Politik und von allen Parteien gefordert ist. Die nur wir für uns beanspruchen können. Und die uns von allen anderen unterscheiden wird.“ Und Pröll weiter: „Eine echte konservative Partei ist für mich immer eine moderne Partei. Echte Konservative haben das sichere Gespür dafür, was bleiben und was sich ändern muss.“ Auf den Punkt gebracht: „Ein Konservativer bewahrt, was sich bewährt hat.“

Weiters widmete sich Pröll in seiner Rede der sozialen Marktwirtschaft: Das Ziel dürfe nicht materieller, sondern müsse menschlicher Reichtum sein. „Es geht nicht um Profit, es geht um den Nutzen für die Menschen.“ Der gf. ÖVP-Chef sprach sich auch klar gegen die Auferstehung der Verstaatlichten und für die Mitarbeiterbeteiligung aus: „Wir wollen Mitarbeiter an Unternehmen beteiligen, nicht den Staat. Wir wollen kein Volkseigentum. Wir wollen ein Volk von Eigentümern!“

„Kraftvoll helfen – und maßvoll Haushalten“, brachte Pröll einen zentralen Grundsatz auf den Punkt. Gerade in Hinblick auf die Finanzkrise dürfe man die Prinzipien des ordentlichen Wirtschaftens und des vernünftigen Haushaltens nicht einfach über den Haufen werfen. „Wir sind die Garanten, dass in dieser Regierung mit Sachverstand, Hausverstand und Anstand gearbeitet wird“, so Pröll.

Josef Pröll sieht die Österreichische Volkspartei als Partei in der Mitte des Lebens. Als Anwalt der arbeitenden Menschen. Derer, die hart arbeiten und Steuern zahlen und sich für unsere Gesellschaft positiv engagieren. „Wir müssen die erste Wahl für die Menschen sein, und wir müssen die erste Adresse für politische Talente sein“, gab Pröll auch ein klares „Signal an die Jugend“.

Fotohinweis: Fotos zur honorarfreien Verwendung finden Sie im ÖVP-Fotodienst unter http://www.oevp.at/fotodienst

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0008