Symposion: "Diskriminierung aus religiösen Gründen"

Fallbeispiele und Rechtsschutz

Wien (OTS) - Donnerstag, 4.12.2008, 17:30 Uhr, Universität Wien Juridikum/ Dachgeschoss, Schottenbastei 10-16, 1010 Wien

Programm:

17:30 Einlass 17:45 Begrüßung und Einleitung, o.Univ. Prof. Dr. Christian Brünner 18:00 Über den Umgang mit religiösen Minderheiten am Beispiel Neuer religiöser Bewegungen, Dipl. - Soz. Dr. Peter Schulte 18:30 Das Verbot der Diskriminierung aus Gründen der Religion und Weltanschauung, Ao. Univ.-Prof. MMag. Michaela Windisch- Graetz 19:00 Rechtschutz gegen Diskriminierung aus religiösen Gründen, Ass.-Prof.in Dr.in Silvia Ulrich 19:30 Diskriminierung aus religiösen Gründen - Fallbeispiele, Univ. Ass. Dr. Yvonne Schmidt 20:00 Diskussion, 21:00 Ende der Veranstaltung

Religion ist ein persönliches Phänomen und sie wird auch in Gemeinschaft gelebt. Um Religion einzeln oder in Gemeinschaft leben zu können, bedarf es der Freiheit. Die Bedeutung der Religionsfreiheit kann u.a. daran abgelesen werden, dass die Grund-und Men-schenrechtskataloge der Neuzeit in diesem Recht ihren Ursprung und ihre Urmotivation haben. Religionsfreiheit wird durch Diskriminierung verletzt. Dieser Diskriminierung und zwar sowohl der faktischen als auch der rechtlichen widmet sich dieses Symposium.

Besonders Neue religiöse Bewegungen (NRB), oftmals pejorativ "Sekten" genannt, stehen im Zentrum kontro¬vers geführter Diskussionen. Kirchliche und staatliche Aufklärungsinitiativen unterstellen den betroffenen Ge¬meinschaften ein nicht unerhebliches Konfliktpotenzial: Gehirnwäsche, psychische Abhängigkeiten, materielle Ausbeutung. "Aufklärungsarbeit" kann mitunter erhebliche Nachteile für die Mitglieder dieser Gemeinschaft mit sich bringen. Aus der Sicht einer Landeseinrichtung werden Beobachtungen und Erfahrungen vorgestellt.

Entscheidend für die erfolgreiche Bekämpfung von Diskriminierung am Arbeitsplatz ist der Zugang zum Rechtsschutz. Es wird daher gezeigt, welche Rechtsschutzinstrumente Diskriminierungsopfern zur Verfügung stehen, welche Institutionen für Beratung und Kontrolle vorgesehen sind und welche Rolle den NGO’s in der Rechtsverfolgung zukommt.

Fallbeispiele für die Diskriminierung aus religiösen Gründen runden die Analyse ab. Bezug genommen wird auf die rechtliche und die gesellschaftliche Situation muslimischer und jüdischer Bürger/innen, der Zeugen Jehovas und jener Gruppen, die unter dem Titel "Sekten und Kulte" firmieren. Die Fallbeispiele werden nationalen und internationalen Berichten entnommen.

Eintritt frei! Mehr Infos finden Sie unter: www.religionsfreiheit.at

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