KGKK-Obmann Pansi: Entschuldung der Kassen unerlässlicher Schritt, der keinen Aufschub duldet!

Weitere Belastungen für GKK durch Rezession und wachsenden Solidaritätsaufwand

Wien (OTS) - Die jüngste Hochrechnung der Kärntner Gebietskrankenkasse ergibt für 2008 ein Defizit von 11 Mio. EURO. Eine leichte Besserung ist für das Jahr 2009 mit minus 6 Mio. EURO zu erwarten. Der Grund: die gesetzlich verordnete Senkung der Mehrwertsteuer auf Heilmittel. Noch nicht mit ins Kalkül ist die angekündigte Rezession gezogen. "Ein Anstieg bei den Arbeitslosen, vermehrte Konkurse und ein Einbruch bei den Erwerbstätigen wirken sich direkt auf unsere Beitragseinnahmen aus", befürchtet Obmann Helmut Pansi.

Die erst jüngst veröffentlichten Zahlen an Teilzeitarbeitskräften und geringfügig Beschäftigten mit reduzierten Beitragsleistungen lassen weitere finanzielle Belastungen für die Kärntner Gebietskrankenkasse erwarten.

Die Ankündigung im Koalitionsübereinkommen zur Entschuldung der Kassen ist für Obmann Pansi ein wichtiger und unerlässlicher Schritt zur Sicherung des Gesundheitssystems - dieser lässt keinen Aufschub auf 2010 zu! Der kolportierte Zuschuss von 450 Mio. EURO ist aber nicht ausreichend, um eine Entschuldung der Kassen zu erreichen. "Viele Kassen sind daher weiterhin gezwungen, ihre Leistungen durch Kreditaufnahmen zu finanzieren, und sich mit den Kreditzinsen noch mehr zu belasten", argumentiert der Kärntner Kassenobmann.

"Für die wachsenden Solidaritätsaufwendungen sind daher auch dauerhafte Leistungen aus dem Bundesbudget erforderlich", fordert Helmut Pansi abschließend.

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