Frauenberger und Wehsely hissen Red Ribbon am Rathaus

HIV/AIDS: Enttabuisierung und Aufklärung von großer Wichtigkeit

Wien (OTS) - Wiens Gesundheitsstadträtin Mag.a Sonja Wehsely und die für Antidiskriminierung zuständige Wiener Stadträtin Sandra Frauenberger brachten heute, Freitag, anlässlich des Welt-AIDS-Tages 2008, der am 1. Dezember begangen wird, gemeinsam mit Gela Schwarz und Mag. Wolfgang Wilhelm von der Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (WASt) einen Red Ribbon am Wiener Rathaus an. Die beiden Stadträtinnen setzten damit ein Zeichen der Solidarität mit allen von HIV und AIDS betroffenen Menschen.

"In Österreich wie anderswo sind heterosexuelle Frauen immer stärker von AIDS und HIV betroffen. Immer noch infizieren sich jährlich über 500 Menschen in Österreich neu mit dem HI-Virus, cirka ein Drittel dieser Neuinfektionen betrifft Frauen. Die Stadt Wien investiert jährlich mehr als acht Millionen Euro in die Prävention und Behandlung von AIDS. Mit gutem Grund: AIDS geht uns alle an!", erklärte Wehsely.

"Enttabuisierung und Aufklärung sind generell von großer Wichtigkeit, will man erfolgreich gegen die Immunschwächekrankheit vorgehen. Es gibt keinen Kampf gegen AIDS ohne einen Kampf gegen die Diskriminierung der Betroffenen. Die gesellschaftliche Integration von AIDS-Kranken ist daher oberstes Gebot", so Frauenberger. Es gelte weiterhin, gegen das "soziale" AIDS anzukämpfen, d.h. gegen die Ausgrenzung infizierter Menschen.

Welt-AIDS-Konferenz kommt 2010 nach Wien

Die weltweit größte internationale Konferenz zu HIV/AIDS mit über 25.000 RepräsentantInnen von Interessensvertretungen und ExpertInnen aus aller Welt findet im Jahre 2010 in Wien statt. Schauplatz der 18. Welt-AIDS-Konferenz wird vom 18. bis zum 23. Juli 2010 die Reed Messe Wien sein; organisiert wird die AIDS 2010 von der International AIDS Society (IAS), der weltweit führenden unabhängigen Vereinigung von HIV-ExpertInnen, in Kooperation mit der österreichischen Regierung sowie österreichischen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Gesellschaft sowie den Vereinten Nationen.

Wien wurde nach einer Begutachtung durch die IAS und ihrer internationalen Partner als Gastgeber der AIDS 2010 ausgewählt. Ausschlaggebend für den Zuschlag waren unter anderem die Infrastruktur der Stadt, ihr Umgang mit an AIDS erkrankten und mit HIV-infizierten Menschen, wie zum Beispiel die problemlose Bewegungs-und Reisefreiheit, sowie Wiens strategische Position in Richtung Osteuropa.

"Es ist erfreulich, dass Wien der Standort für die Welt-AIDS-Konferenz sein wird. Das ist gesundheits- und gesellschaftspolitisch wichtig, weil damit das Thema HIV/AIDS wieder stärker in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses rückt. Das ist aber auch für den Kongressstandort Wien von größter Bedeutung. Der Großraum Wien und Umgebung profitiert von etwa 100.000 Übernachtungen", so unisono die beiden Stadträtinnen abschließend. (Schluss) ef/me

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