Teuerungsausgleich: SPÖ kritisiert Auszahlungsmodus

LGF Passegger kündigt rechtlich abgesicherte und menschenwürdige Form der Auszahlung an

Klagenfurt (SP-KTN) - Als "Fortsetzung eines unwürdigen Schauspiels" kritisierte am Freitag SPÖ-Landesgeschäftsführer Gerald Passegger die Ankündigung LH Gerhard Dörflers, den Teuerungsausgleich weiterhin persönlich auszuzahlen. Die Begründung Dörflers für die Beibehaltung des "fürstlichen Gehabes" sind für den Landesgeschäftsführer überhaupt "der blanke Hohn" und der Versuch, die "Vorführung von Bedürftigkeit" als Bürgernähe zu verkaufen. Tatsächlich hätten tausende Berechtigte den Teuerungsausgleich zuletzt nicht in Anspruch genommen, weil sie der "beschämende Auszahlungsmodus" abgeschreckt hätte. Dass der erste Auszahlungstag im Spiegelsaal genau der Nikolotag ist, sage alles und sei "der Gipfel der Geschmacklosigkeit".

Unter einem sozialdemokratischen Landeshauptmann werde es jedenfalls "kein Anstellen um den Teuerungsausgleich" mehr geben. Die SPÖ garantiere eine rechtlich abgesicherte und menschenwürdige Form der Auszahlung, kündigte Passegger an. Und wer mehr brauche, werde auch mehr als ein- oder zweihundert Euro bekommen. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle der SPÖ-Kärnten
10.-Oktober-Straße 28, 9020 Klagenfurt
Mobil: +43(0)664-830 45 55
Fax: +43(0)463-54 570

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90003