ASFINAG: Verkehrsfreigabe der Anschlussstelle IZ NÖ-Süd im Zuge der A 2 Süd Autobahn

Innerhalb eines Jahres errichtete die ASFINAG die Vollanschlussstelle IZ NÖ-Süd und erleichtert damit die Erreichbarkeit des Industriezentrums im Süden Wiens

Wien (OTS) - Am Freitag, den 28. November 2008, findet die feierliche Verkehrsfreigabe der neuen A 2 Anschlussstelle IZ NÖ-Süd statt. Die Freigabe für den Verkehr erfolgt am Montag, 1. Dezember 2008. In Summe wurden in den Bau der neuen Direktverbindung in das Industriezentrum NÖ-Süd rund 15,7 Mio. Euro investiert. Dipl.-Ing. Alois Schedl, Vorstandsdirektor der ASFINAG: "Letztendlich konnte dieses Projekt realisiert werden, weil es gelungen ist, die Gesamtbaukosten unter mehreren Financiers aufzuteilen. Es haben sich an der Projektfinanzierung neben der ASFINAG, die einen Kostenanteil von 8,7 Mio. Euro trägt, auch das Land Niederösterreich, die niederösterreichische Wirtschaftsagentur ecoplus und weitere 29, im IZ NÖ-Süd ansässige, Unternehmen beteiligt."

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll: "Für die Region ist diese neue Anschlussstelle eine hohe Aufwertung. Mit einer eigenen Zufahrt steigt die Standortattraktivität des IZ NÖ-Süd enorm. Das bringt und sichert Niederösterreich Arbeitsplätze. Für die PendlerInnen bedeutet das eine Erleichterung für ihren Weg zur Arbeitsstelle. Gleichzeitig wird mit der neuen Anschlussstelle ein Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit geleistet."

Begonnen wurde mit den ersten Vorarbeiten zum Bauprojekt am 19. November 2007. LH-Stv. Ernest Gabmann: "Diese Autobahnanschlussstelle ist absolut notwendig. Die neue Verbindung direkt in das Industriezentrum dient in erster Linie dazu, den Schwerverkehrsanteil auf der Ausfahrt Wiener Neudorf zu verringern und bringt auch eine erhebliche Erhöhung der Verkehrssicherheit auf dem Kreuzungsplateau mit dem untergeordneten Straßennetz."

Auch bautechnisch war die Errichtung der Anschlussstelle IZ NÖ-Süd eine Herausforderung. Die gesamten Arbeiten wurden unter Aufrechterhaltung des Verkehrs - sowohl des Bahn- als auch des Straßenverkehrs - vorgenommen. Insgesamt wurden sieben Brücken, davon drei Eisenbahnbrücken, neu errichtet. Für das Kreuzungsbauwerk - zwei der insgesamt vier Rampen führen unter der A 2 Süd Autobahn durch -musste der Grundwasserspiegel abgesenkt werden. "Um hier den Grundwasserhaushalt nicht zu beeinträchtigen, wurden extra Versickerungsbecken gebaut", ergänzt ASFINAG Vorstandsdirektor Schedl.

Daten und Fakten zum Projekt Baubeginn 19. November 2007 Verkehrsfreigabe 1. Dezember 2008 DTV bei Verkehrsfreigabe ca. 7.300 Kfz/24h Großobjekte Unterführungsbauwerk der A 2 Süd Autobahn Brückentragwerke der Aspangbahn Gesamtkosten rd. 15,7 Mio. Euro Projektbeteiligte ASFINAG Land NÖ Ecoplus Weitere 29 ansässige Unternehmen des IZ-NÖ Süd Gemeinde Laxenburg ÖBB Die Eckdaten Erdbau Bodenaushub: ca. 60.000 m3 Dammkörper: ca. 55.000 m3 Asphaltarbeiten: ca. 30.000 m2 Betonbau / Stahlbau Beton: ca. 15.000 m3 Stahl: ca. 2.500 to

Wasserhaltung Förderleistung: ca. 210.000.000 l

Vergleichswerte zu den Eckdaten

Der Erdbau

Für die Auf- und Abfahrtsrampen beider Fahrtrichtungen, die Eisenbahn- und sonstige Brückenbauwerke war eine Erdbewegung von rund 60.000 m3 erforderlich. Das entspricht ca. 3.000 LKW-Fuhren oder einer LKW-Kolonne von 30 Kilometer.

Die Asphaltarbeiten

Für den Straßenbau wurde eine Fläche von rund 30.000 m2 asphaltiert. Das entspricht ca. 4 Fußballfeldern oder einer LKW-Kolonne von 13 Kilometer.

Der Betonbau

Für den Betonbau wurden rund 15.000 m3 verbaut. Das entspricht ca. 2.000 LKW-Fuhren oder einer LKW-Kolonne von 20 Kilometer.

Der Stahlbau

Für den Stahlbau wurden rund 2.500 to Stahl verbaut. Das entspricht dem Gewicht von ca. 500 ausgewachsenen Elefanten.

Die Wasserhaltung

Für die Wasserhaltung wurden rund 210.000.000 l gefördert. Das entspricht einem Volumen von ca. 10 50 Meter Schwimmbecken

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