Kein Verständnis bei Telekom Austria TA AG für Großdemo

Wien (OTS) - Angekündigte Großdemo torpediert Gespräche -freigestellte Mitarbeiter sind finanziell abgesichert - Personalabbau ist notwendig um die Zukunft zu sichern

Kein Verständnis hat der Vorstand, wenn trotz Vereinbarung zu Gesprächen am 4.12.08 eine Großkundgebung der Personalvertretung vor der Zentrale von Telekom Austria stattfindet. Die Personalvertretung kann nicht mit dem Vorstand an einem Tisch sitzen und konstruktive Wege für Beschäftigungsmöglichkeiten diskutieren und gleichzeitig die Mitarbeiter auffordern auf die Straße zu gehen. Es ist insgesamt unverständlich, dass die Personalvertretung Mitarbeiter auf die Straße schickt, wenn es sich bei den Personalreduktionen bei Telekom Austria um keine Kündigungen handelt. Wie bereits mehrmals betont, können Mitarbeiter den Sozialplan in Anspruch nehmen oder werden bei nahezu vollen Bezügen freigestellt und können zu Hause bleiben. In der gestern geschlossenen Verständigung mit der Personalvertretung geht es darum, für freigestellte finanziell abgesicherte Mitarbeiter, Unterstützung für eine Beschäftigung außerhalb des Unternehmens zu finden. Dazu ist es notwendig, das Beamtendienstrecht dahingehend zu novellieren, dass beamtete Mitarbeiter vom Gesetz her auch außerhalb von Telekom Austria beschäftigt werden können. Keinesfalls hat der Vorstand die Pläne für den Personalabbau, wie die Personalvertretung in der Öffentlichkeit darstellt, zurückgenommen. Der Personalabbau ist notwendig, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern. Wie berichtet, hat der Vorstand für die Freistellungen und für den Sozialplan bereits 630 Mio. Euro rückgestellt. Diese Rückstellung bewirkt einen Nettoverlust der Telekom Austria Gruppe im Geschäftsjahr 2008.

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