Welt-AIDS-Tag: GEZA startet Aufklärungskampagne in Südafrika

Immunschwäche AIDS fordert in Afrika inzwischen mehr Opfer als Kriege und Hungersnöte zusammen.

Wien (OTS) - Während am 1. Dezember international der
Welt-AIDS-Tag begangen wird, spitzt sich die Situation in Afrika weiter dramatisch zu. Von weltweit 40 Millionen mit dem Virus infizierten Personen leben rund zwei Drittel in Afrika, obwohl auf dem Kontinent nur 10 % der Weltbevölkerung leben. Etwa 50 % der Waisen in Südafrika haben ihre Eltern aufgrund von AIDS verloren.

2.500 südafrikanische Teenager werden über HIV und AIDS informiert

Die Non-Profit-Organisation GEZA (Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbH), mitbegründet vom Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von benachteiligten Menschen in Entwicklungsländern ein. Mit einem Projekt in Südafrika wird über 2.500 SchülerInnen an fünf Schulen von Orange County alters- und bedarfsadäquates Aufklärungsmaterial zu HIV/AIDS angeboten. Begleitend dazu findet ein Basisgesundheitsversorgungsprogramm mit freiwilligen HIV-Tests sowie eine wissenschaftliche Studie zur Verringerung von Neuinfektionen statt.

Armut und Arbeitslosigkeit erhöhen Ansteckungsgefahr

Die Situation in Orange Farm ist erdrückend. Mit ca. 1.200.000 EinwohnerInnen ist dieses Township die größte informelle Siedlung Südafrikas. 70 % der EinwohnerInnen sind arbeitslos und 68 % der Haushalte leben unterhalb der Armutsgrenze. Etwa zwei Drittel der Bevölkerung leben in Baracken oder Wellblechhütten. Die hohe Armutsrate fördert Prostitution und häusliche (sexuelle) Gewalt. Durch die schlecht entwickelte Gesundheitsversorgung steigt das HIV-Ansteckungsrisiko zusätzlich.

"Wir wollen in einer entscheidenden Altersgruppe Präventionsarbeit leisten, bevor die meisten Neuinfektionen stattfinden. Die SchülerInnen werden dabei Schritt für Schritt über die Konsequenzen von HIV und AIDS informiert und zu mehr Selbstverantwortung und Eigeninitiative motiviert. Besonders die Fähigkeit, Entscheidungen bewusst zu treffen und sich selbst abgrenzen zu können, soll dabei gestärkt werden", erklärt GEZA-Geschäftsführer Andreas Balog.

Über die GEZA

Im Sinne von "Hilfe zur Selbsthilfe" führt die GEZA gemeinsam mit lokalen Partnern derzeit 14 Entwicklungsprojekte in Afrika und Zentralamerika durch. Wer diese Projekte unterstützen möchte, kann das mit einem Online-Einkauf über die GEZA-Website ganz einfach und ohne Zusatzkosten tun. Mit dem Button 'Shop2help' wird man mit über 70 beliebten Online-Unternehmen wie amazon oder ebay verlinkt und kann dort wie gewohnt einkaufen. Jeder Einkauf bringt eine Spende, die GEZA für benachteiligte Menschen in Entwicklungsländern einsetzen kann: http://www.geza.at oder http://www.shop2help.net/geza/

Die Projekte der GEZA werden von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert, weitere Mittel kommen aus den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Oberösterreich.

GEZA Spendenkonto:
Kontonummer: 288 153 485 18
Bankleitzahl: 20111
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