Karner zu Schabl: Leitner schädigt AKNÖ, indem er sie Parteisekretariat spielen lässt

Gelder aus AK-Umlage um persönliche Werbung für SP-Streithansl Leitner zu machen?

St. Pölten (NÖI) - "Es ist der neue SPNÖ-Vorsitzende Leitner, der die Arbeiterkammer als wichtige Interessensorganisation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schädigt, indem Teile der AKNÖ offenbar zum Parteisekretariat der SPÖ NÖ umfunktioniert wurden. Das ist ein Skandal und nicht nur ein Schlag ins Gesicht all jener, die monatlich ihre AK-Umlage zahlen, sondern auch jener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der AKNÖ die ihre Aufgabe ernst nehmen. Und das alles nur, weil der Herr Leitner das eigentliche SP-Parteisekretariat derart hinuntergewirtschaftet hat, dass es nun so scheint, als müsste man Gelder aus der AK-Umlage dazu missbrauchen, um Leitners kaputtes Image aufzupolieren. Darüber regt sich sowohl innerhalb der SPÖ NÖ als auch der Arbeiterkammer selbst massiver Unmut. Denn weder die Arbeiterinnen und Arbeiter, noch die AKNÖ Mitarbeiter sind gewillt sich von einem Streithansl für die eigene Profilierung missbrauchen zu lassen", sagt VP-Landesgeschäftsführer LAbg. Mag. Gerhard Karner zu heutigen Aussagen von SP-Schabl.****

"Egal wer aus der SPÖ eine starke Interessensvertretung der Arbeiterinnen und Arbeiter fordert, der braucht nur dafür sorgen, dass diesem Treiben Leitners gemeinsam mit Teilen der AKNÖ ein Ende gesetzt wird, damit sich die AKNÖ zu 100 Prozent auf ihre Aufgaben konzentrieren kann", so Karner. Denn allein in den vergangenen Wochen und Monaten wurden offenbar AK-Inserate in einem geschätzten Wert von 70.000 bis 100.000 Euro dazu verwendet, um persönliche Werbung mit dem Konterfei des Herrn Leitner zu machen. "Wenn Gelder hier für sozialistische Parteiarbeit verwendet werden, braucht man nicht über eine Senkung der AK-Umlage diskutieren, dann gehört sie ganz weg!", so Karner.

Insgesamt ortet der VP-Landesgeschäftsführer eine "Zerreißprobe innerhalb der SPÖ NÖ". Der Widerstand gegen den Kurs Leitners führe mittlerweile zu "offenen Konfrontationen", verweist Karner neben dem Brief eines HYPO-Betriebsrates und SPÖ-Funktionärs auch auf jüngste Aussagen aus der sozialistischen Gewerkschaft, deren Frauenvorsitzende Leitner massiv kritisierte. Auch die gestrigen Schimpf-Tiraden von Leitner-Beiwagerl Steindl würden eindeutig belegen, dass sich die SPÖ NÖ "auf frischer Tat ertappt fühlt und die Front rund um Streithansl Leitner bröckelt".

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