Vilimsky: Asyl: Bestehendes System der Grundversorgung rasch reformieren!

Immense Kosten und Kriminalitätsanstieg durch ungeeignete Rahmenbedingungen im Asylwesen

Wien, 28-11-2008 (fpd) - Das gesamte System der Grundversorgung im Asylwesen gehöre schleunigst neu definiert, stellt FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky vehement fest. "Bezogen auf die jüngste Anfragebeantwortung durch das Innenministerium, dem wir die Frage nach genauen Zahlen der sich in Grundversorgung befindlichen Flüchtlinge gestellt haben kommen wir ganz eindeutig zu dem Schluss, dass das österreichische Asylwesen in der jetzigen Form dringend einer Reform unterzogen gehört", so Vilimsky.

Die Statistik des Innenministeriums zeige auf, dass von den 32.012 Flüchtlingen in Grundversorgung lediglich 706 tatsächlich asylberechtigt seien und 1.102 fielen unter den Status subsidiär schutzberechtigt. Die tatsächliche Zahl an Asylwerbern verteilt auf die einzelnen Bundesländer sei aber sicherlich wesentlich höher, da sich nicht alle Asylwerber in Grundversorgung befinden, betont der FPÖ-Sicherheitssprecher die Unkontrollierbarkeit im derzeitigen System.

Vilimsky warnt deshalb deutlich davor, dass die Kosten und die Kriminalität ohne rasche Reform des Asylwesens auszuufern drohten. Beispielsweise würden Investitionen in rasche Verfahren die Kosten für die Grundversorgung sinken lassen. Es sei nach wie vor so, dass es offensichtliche Verfahrensverschleppungen gebe. Zudem könne eine sichere Verwahrung der der Asylwerber zahlreiche Straftaten verhindern. Die Frage der Unterbringung der Flüchtlinge müsse völlig neu diskutiert werden, was sich nicht zuletzt in den breiten Widerständen der Anrainer von bestehenden Asylantenheimen zeige.

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