Unfassbar: Grün und Blau stellen sich gegen Verbesserungen im Dienstrecht!

FSG begrüßt Beschluss der Dienstrechtsnovelle im Wiener Landtag

Wien (FSG/GDG) - Die Dienstrechtsnovelle für die MitarbeiterInnen der Stadt Wien wurde gestern, Donnerstag, auf Antrag der SP angenommen. Allerdings nicht von allen Fraktionen. Eigentlich unfassbar, aber leider wahr: Die grüne und die blaue Fraktion haben nach Rücksprache mit "ihren" PersonalvertreterInnen (KIV/UG bzw FA/AUF) gegen die Dienstrechtsnovelle und somit gegen Verbesserungen im Dienstrecht gestimmt.++++

Unter anderem lehnen Grüne und Freiheitliche auf Anraten "ihrer" PersonalvertreterInnen damit unter anderem folgende Verbesserungen

für die MitarbeiterInnen als verzichtbar ab: • Die Einführung einer siebten Urlaubswoche für ältere Bedienstete • Genau definierte Arbeitszeitregelungen • Verbesserte Urlaubsbestimmungen • Abgeltung von Mehrdienstleistungen von Teilzeit-Beschäftigten • Anerkennung der Pflegefreistellung während des Erholungsurlaubs • Die Schaffung eines Freiquartals und vieles mehr.

GdGFSG-Sekretär Erich Kniezanrek: "Die neue Dienstordnung verbessert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Daher begrüßt die FSG den durch die SP-Mehrheit im Landtag möglich gewordenen Beschluss zur Umsetzung der Dienstrechtsnovelle. Wir werden die VertreterInnen der KIV/UG und FA/AUF auch weiterhin nicht an ihren Worten, sondern an ihren Positionen und Taten messen, wenn es um die Umsetzung der Anliegen der MitarbeiterInnen geht."

FSG, 28. November 2008 Nr. 94

Rückfragen & Kontakt:

GdGFSG-Pressereferat, (01) 313 16 - 83 615, Informationen im Internet: www.gdgfsg.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS0001