Schmied bei Abschlussveranstaltung des europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs 2008

"Migration und Integration verstärkt im Bildungsbereich verankert"

Wien (SK) - "Heute findet abschließend zum europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs unter anderem die Tanzveranstaltung Zwischenschritt statt. Ganz bewusst haben wir diesen Namen gewählt, da es sich nun um einen Zwischenschritt handelt und wir in das nächste Jahr überleiten wollen. Das kommende Jahr wird der Kreativität und der Innovation gewidmet sein und auch hier spielt kulturelle Vielfalt eine wichtige Rolle", erklärte SPÖ-Bildungsministerin Claudia Schmied am Donnerstag Abend bei der abschließenden Veranstaltung, bei der auch ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und Künstler Willi Resetarits anwesend waren. Im Rahmen dieses Themenjahres fanden österreichweit 1.000 Projekte und Veranstaltungen statt, an denen sich über 180 NGOs beteiligten, so die Bildungsministerin. ****

Schmied bedankte sich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem ORF bei der österreichweiten "Dialogtour" und bei Resetarits für sein Konzert in der Wiener Stadthalle, dessen DVD "Be a Mensch" erstmals präsentiert wurde. Ihren Dank sprach die Bildungsministerin auch den Botschafterinnen und Botschaftern des interkulturellen Dialogs, wie Fatima Spar, Dimitré Dinev, Sebastián Martinez, Mariama Coulibaly oder Maja Haderlap, aus, durch welche das Jahr konkrete Namen und Gesichter bekommen habe.

"Die Intention dieses Jahres kann nicht als abgeschlossen betrachtet werden, da Migration und Integration immer eine zentrale Aufgabe sein muss. Im Zuge der Regierungsverhandlungen wurde dieses Thema im Bildungsbereich verankert. Migration soll als eine Chance gesehen werden, und zwar nicht nur für jene Menschen mit Migrationshintergrund, sondern auch für die aufnehmende Gesellschaft", führte Schmied aus.

Beim zukünftigen Jahr der Kreativität und Innovation möchte Schmied vor allem das Programm "Kunst macht Schule" einbringen, aus welchem bereits interessante Projekte im Theaterbereich hervorgegangen seien. "Es ist ganz entscheidend bereits Schülerinnen und Schüler für Kunst zu begeistern, da so Selbstbewusstsein geschaffen werden kann und den Jugendlichen Zuversicht vermittelt wird", schloss die Bildungsministerin. (Schluss) ue

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