FSW II: Evaluation spricht für Weiterführung des Projekts

Hacker: Notwendige Maßnahmen zur Verbesserung werden umgesetzt

Wien (OTS) - "Das Gesamtergebnis der Evaluation des Hauses Johnstraße spricht für eine Weiterführung des Projektes Johnstraße 45. Allerdings brauchen wir im Interesse der AnrainerInnen weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Gesamtsituation. Klar ist aber auch:
Hätten wir es hier mit einer einfach zu betreuenden Zielgruppe zu tun, wäre das Projekt nicht nötig. Das Gegenteil ist allerdings der Fall", erklärte FSW-Geschäftsführer Peter Hacker am Donnerstag gegenüber der Rathaus-Korrespondenz. Gerhard Zatlokal, Bezirksvorsteher von Rudolfsheim-Fünfhaus, betonte: "Das Evaluationsergebnis verdeutlicht, dass es noch viel Handlungsbedarf gibt, um das Haus auch für die unmittelbare Nachbarschaft verträglich zu machen. Daher begrüße ich das vom FSW erstellte Maßnahmenpaket, von dem ich mir eine deutliche Besserung der Situation erwarte, wenngleich ich mir im Sinne der AnrainerInnen dieses Maßnahmenbündel schon früher gewünscht hätte."****

Folgende notwendige Maßnahmen werden gesetzt:

o Lärm:

Im Bereich des Hauses Johnstraße 45 sind die Dämmarbeiten insbesondere im Bereich einer Wand zu einem Nachbarhaus und bei den Fenstern bereits abgeschlossen. Zur Dämmung der Halle liegen Sanierungsvorschläge vor und werden derzeit geprüft. Bis die erforderlichen Dämmmaßnahmen durchgeführt worden sind, werden Innenhof und Halle nicht benützt.

o Kommunikation:

An Stelle der bisherigen AnrainerInnenrunden in der Bezirksvorstehung wird es Nachbarschaftsrunden geben, die durch eine oder einen im Konsens auszuwählenden ModeratorIn betreut werden.

Auf dem Marktgelände des Meiselmarkts findet bereits jetzt der "Stammtisch Meiselmarkt" statt. Dort stehen MitarbeiterInnen des Projekts für Fragen und Beschwerden zur Verfügung. Termine werden über die Bezirksmedien kommuniziert.

Auch die Kommunikation mit den NachbarInnen und involvierten Institutionen, insbesondere mit der Exekutive, wird verstärkt. "Im Bereich Kommunikation haben wir sicher Nachholbedarf. Uns geht es darum, fortan aktiv auf die NachbarInnen zuzugehen, um auf berechtigte Vorwürfe und Beschwerden sofort reagieren zu können", stellte Hacker klar.

o Betreuung und Anwesenheit:

Die Rund-um-die-Uhr-Anwesenheit von BetreuerInnen wird fortgesetzt. Betreuungsverträge mit den BewohnerInnen liegen ausformuliert vor und sollen noch heuer unterzeichnet werden. Darüber hinaus gilt die Hausordnung.

Die BetreuerInnen werden weiterhin kontinuierlich geschult, um auf die Bedürfnisse von BeschwerdeführerInnen noch besser eingehen zu können. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Deeskalaltionstrainings gelegt. Und: Auch in Zukunft wird Lärmerregung durch die BewohnerInnen zu einem sofortigen Einschreiten der MitarbeiterInnen führen.

Der Zugang zu allen Räumlichkeiten durch die BetreuerInnen ist gewährleistet. Darüber hinaus wurde bereits ein Schlüsselsafe für alle Fälle installiert. (Schluss) fw

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Flo Winkler
Pressesprecher Fonds Soziales Wien
Telefon: 01 4000-66312
Handy: 0676 8118 66312
E-Mail: flo.winkler@fsw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0019