TA-Stellenabbau in Investitionsschub verwandeln

Silver Server: Zeit reif für Netzgesellschaft und landesweiten Glasfaserausbau

Wien (OTS) - Im Zusammenhang mit dem angekündigten Personalabbau von 2.500 beamteten Mitarbeitern bei der Telekom Austria (TA) und einer im Raum stehenden Streikdrohung der Betroffenen erneuert Silver Server seine Anregung zur Gründung einer nationalen Netzgesellschaft.

Der unabhängige Internet Service Provider schlägt vor, das Know-how der frei werdenden Fachkräfte im Sinne des österreichischen Wirtschaftsstandortes zu nutzen. Vorbild dafür ist Großbritannien, wo mit Openreach eine dementsprechende Gesellschaft die Netzinfrastruktur des Landes verwaltet, an Anbieter vermietet und durch die Einnahmen sukzessive erweitert und modernisiert. Ein Investitions- und Modernisierungsschub, den Österreich dringend benötigen würde. Laut aktuellem EU-Ranking belegt Österreich zurzeit beim Zuwachs des Breitband-Versorgungsgrades den letzten Platz.

"Die Telekom Austria könnte sich selbst, ihren Aktionären und dem Steuerzahler viel Geld ersparen", ist sich Silver Server-Geschäftsführer Oskar Obereder sicher. Teure "Golden Handshakes" wären mit einer Netzgesellschaft überflüssig, der Kostendruck und das negative TA-Betriebsergebnis des ersten Halbjahres 2008 ließen sich zum Wohle aller umwandeln.

Auch auf EU-Ebene sind nationale Netzgesellschaften zurzeit Thema. Die zuständige Kommissarin Viviane Reding will den nationalen Regulierungsbehörden mit dem neuen europäischen Rechtsrahmen die Trennung von Netzbetrieb und Serviceangeboten bei Ex-Staatsmonopolisten wie der Telekom Austria als Werkzeug mitgegeben. Spätestens dann wird sich das Thema in Österreich nicht vermeiden
lassen.

Geld unter der Straße liegen gelassen

Ein weiteres Argument für eine nationale Netzgesellschaft sieht man bei Silver Server im derzeitigen Umgang mit brach liegenden Leerrohren (englisch Ducts) und noch unbeschalteten Glasfasern (englisch Dark Fiber). Unter Österreichs Straßen liegen tausende Kilometer bereits für einen künftigen Glasfaserausbau verlegter Leerrohre und unbeschaltete Glasfasern. Diese sind hauptsächlich im Besitz der TA, die diese Ducts und Dark Fibers aber ungenutzt lässt.

Hier wären für die TA beträchtliche Einnahmen durch Vermietung an andere Mitbewerber zu erzielen gewesen, ist man bei Silver Server überzeugt, und verweist weiters auch auf den Mobilfunksektor, wo eine gemeinsame Handymasten-Nutzung längst selbstverständlich ist. "Es wird buchstäblich Geld unter der Straße liegen gelassen", glaubt auch Oskar Obereder. "Die Nachfrage der Mitbewerber wie auch deren Kunden wäre da. Die Zeit für einen landesweiten Glasfaserausbau ist reif. Die effiziente Nutzung schon vorhandener Infrastruktur ließe sich durch ein Ausschöpfen regulatorischer Möglichkeiten rasch steigern."

Silver Server forciert mit Silver:Ether:Link "Glasfaserzukunft"

Allen Blockierungen zum Trotz: Dass für heimische Unternehmen die "Glasfaserzukunft" vielerorts sofort beginnen kann, hat Silver Server in Wien bereits vorgezeigt. Unternehmen, die am bereits existierenden, über die Jahre kontinuierlich ausgebauten Glasfasernetz von Silver Server liegen, können schon jetzt leicht und kostengünstig angeschlossen werden. Die Anbindung an zeitgemäße Internet- und Kommunikationstechnologie liegt praktisch vor der eigenen Tür.

"Mit unserer Direktanbindung Silver:Ether:Link bieten wir absolut zuverlässige IT-Services, höchste Geschwindigkeit, flexible Bandbreiten bis zu 10 Gigabit pro Sekunde, verzögerungsfreie Übertragung und maximale Verfügbarkeit", erklärt Oskar Obereder zum neuen Core-Produkt von Silver Server. Die "Glasfaserzukunft", die sich mehr und mehr Wiener Unternehmen durch Silver:Ether:Link nun ins Haus, besser gesagt ins Büro, holen, könnte auch in anderen Städten und Landesteilen ohne großen Aufwand rasch beginnen.

http://www.sil.at/produkte/internet/silveretherlink/

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