• 25.11.2008, 18:01:38
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Csörgits kritisiert "eiskaltes Management der Post"

Katzian: "Die ÖIAG muss zukünftig auf Augenhöhe mit den Betriebsräten verhandeln"

Wien (SK) - "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Post mussten
großteils über die Medien erfahren, dass die Post plant 11.000
Arbeitsplätze abzubauen. Das bedeutet für viele Familien totale
Verunsicherung, Angst, Sorgen und eine Perspektivenlosigkeit. Dieses
Management kann nur als eiskalt beschrieben werden", kritisierte
SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits. Die Sozialdemokratie stehe
vollkommen hinter der Belegschaft der Post, betonte Csörgits. Alles
müsse unternommen werden, um die Kolleginnen und Kollegen bei der AUA
zu unterstützen und Gespräche zwischen den Unternehmern und den
Betriebsräten müssen stattfinden, erklärte SPÖ-Abgeordneter Wolfgang
Katzian. ****

"Über die Kultur innerhalb der ÖIAG muss gesprochen werden. Es kann
nicht sein, dass in der ÖIAG in Wirklich mit den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern und mit der Belegschaftsvertretung nicht gesprochen
wird", betonte Katzian. Zukünftig müsse auf Augenhöhe mit den
Betriebsräten verhandelt werden, forderte der
Nationalratsabgeordnete.

"Ich denke es wurde klar, welche Fraktionen eine politische Show
abziehen und welchen es wirklich darum geht etwas für die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AUA zu tun", wandte sich Katzian
an die anwesenden Betriebsräte der Austrian Airlines. Keine konkreten
Vorschläge seien von Seiten der FPÖ-Fraktion eingereicht worden, die
Menschen in den staatsnahen Betrieben zu unterstützen, kritisierte
der Nationalratsabgeordnete.

Der Betriebsrat der Post habe hervorragend agiert und Vorschläge
erarbeitet, die er jetzt mit der Geschäftsführung verhandeln möchte,
erklärte Csörgits. Eine menschenwürdige und faire Behandlung der
Belegschaft müsse klare Zielsetzung sein, forderte die
Sozialsprecherin. "Auch Unternehmen haben eine Obsorgepflicht
gegenüber ihren MitarbeiterInnen und Mitarbeitern und sie haben eine
Informationspflicht gegenüber dem Betriebsrat. Jetzt ist es notwenig,
dass sich die Unternehmer mit den Betriebsräten an einen Tisch setzen
und entsprechende Maßnahmen diskutieren und ausarbeiten", schloss
Csörgits. (Schluss) ue

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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