- 25.11.2008, 10:35:52
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Mariahilf - BV Kaufmann: Plan für eine Garage unter dem Naschmarkt vorgestellt
BV Kaufmann: "Parkraum im Hohlraum über dem Wienfluss ist denkbar - Wir stehen aber erst am Beginn der Diskussion"
Wien (SPW-K) - Die WIPARK Garagen AG stellte gestern ihre
Vorstellungen für die Garage unter dem Naschmarkt vor. Technisch
machbar wären 370 Stellplätze im Wienflussgewölbe mit vier Rampen für
Zu- und Abfahrt und neun Zugängen. Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann
meint dazu: "Wir stehen am Anfang. Wir erfuhren lediglich, dass der
Bau einer Garage realisiert werden kann. Jetzt starten wir mit der
öffentlichen Diskussion." Bereits Anfang 2009 werden die Anrainer
eingeladen und können über das Für und Wider debattieren.
Rund zehn Jahre wird über Parkflächen in der bestehenden
Einwölbung des Wienflusses unter dem Naschmarkt nachgedacht. "2010
beginnen wir mit der Sanierung des Marktes. Das Garagenprojekt ist
nun diskussionsreif, da die Realisierung mit dem Umbau koordiniert
werden müsse", so Kaufmann.
Das Marktgeschehen wird vom Parkdeck nicht beeinflusst. Die
Aufgänge sollen sich harmonisch in das sensible städtebauliche
Ensemble der Umgebung einfügen. Renate Kaufmann verspricht: "Der
Wiener Naschmarkt bleibt so wie wir ihn kennen und lieben."
Die Fakten zur Garage
Die unterirdische Garage würde sich vom Gebäude des ehemaligen
Wiener Verkehrsbüro bis zur Kettenbrückengasse erstrecken und 370
Dauer- und Kurzparkern Platz bieten. Die Oberfläche des Marktes
bliebe unangetastet. Die Standorte für Ein- und Ausfahrten sowie
Stiegenhäuser befänden sich im öffentlichen Straßenraum. Die Rampen,
um in die Garage zu gelangen, wären gegenüber der Secession im 1.
Bezirk und beim Theater an der Wien geplant. Die Ausfahrten würden am
Ende des Naschmarktes in der heutigen Parkspur situiert werden.
Für die schlichten, transparenten Stiegenhäuser würde der Gehsteig
entlang des Naschmarktes verbreitert werden. Ein Aufgang mit Lift
sollte sich neben dem Theater an der Wien auf Höhe Millöckergasse
befinden. Taxistandplätze und Lieferzonen am Naschmarkt blieben
erhalten.
Lücke des Radweges wird geschlossen
Mit der Garage könnte der zweispurige Radweg vor den Häusern
entlang der Linken Wienzeile in den ersten Bezirk fortgeführt werden.
"Die Situation, wie sie sich heute darstellt, ist sehr
unbefriedigend. Viele nehmen nicht die vorgesehene Radroute über die
Köstlergasse und die Gumpendorfer Straßen in die Innere Stadt,
sondern fahren lieber auf dem Gehsteig weiter," erklärt
Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann. Dass dadurch auch Parkplätze auf
der Straße wegfallen ist der Bezirkschefin bewusst. "Daher möchte ich
für Mariahilfer einen günstigen Tarif in der neuen Garage mit dem
Betreiber ausverhandeln", erklärt Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
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