Korrektur der PA - Eine Vision wird wahr! Der Weg zu einer gemeinsamen Währung.

Eine Ausstellung im Geldmuseum der OeNB.

Wien (OTS) - Ein Jahrzehnt Währungsunion, 10 Jahre Europäische Zentralbank, 10 Jahre Eurosystem, und mit 1.Jänner 2009 auch 10 Jahre Euro. - Anlässe genug, um im Rahmen einer Ausstellung die Geschichte der Wirtschafts- und Währungsunion und deren Bedeutung systematisch aufzurollen und zu beleuchten.

Zehn Jahre sind nicht lang, wenn man sie mit anderen historischen Ereignissen vergleicht. Diese relativ kurze Zeitspanne war jedoch sehr erfolgreich: Mit der Einführung der Europäischen Wirtschafts-und Währungsunion wurde ein historischer Meilenstein gesetzt. Denn die Währungsunion ist nicht nur ein erfolgreiches ökonomisches sondern auch ein politisches Integrationsprojekt, das den Zusammenhalt Europas vertieft. Am 1. Juni 1998 wurden die Europäische Zentralbank und das Eurosystem gegründet, deren Hauptaufgabe die Sicherung der Preisstabilität im Euro-Währungsgebiet darstellt. Die Oesterreichische Nationalbank ist integraler Bestandteil dieses Systems, das die Sachkompetenz sämtlicher nationaler Zentralbanken des Euro-Raums vereint.

Die Einführung des Euro als gemeinsame Währung für rund 320 Millionen Menschen stellte die größte Währungsumstellung der Geschichte dar! Damit wurde die seit den Anfängen der Europäischen Gemeinschaft bestehende Vision, den gemeinsamen Markt durch eine Wirtschafts- und Währungsunion mit einem einheitlichen Zahlungsmittel zu krönen, Realität.

Als Robert Schuhmann 1950 die Idee einer europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl präsentierte, begann die eigentliche Geschichte eines vereinten Europas. Die damaligen großen Visionäre haben sich am Ende des Jahrhunderts als Realisten erwiesen. "Einer der wesentlichsten Bausteine für ein Vereintes Europa war und ist die europäische Wirtschafts- und Währungsunion. Die einheitliche Währung ist ein sichtbares Merkmal der Einheit Europas und in vielerlei Hinsicht auch ihr Wahrzeichen" wie Gouverneur Nowotny betont.

Die identitäts- und friedensstiftende Wirkung des Euro für Europa wurde durch die Verleihung des internationalen Karlspreises an die neue Währung unterstrichen. Der vom ehemaligen EZB-Präsidenten Wim Duisenberg stellvertretend für den Euro 2002 entgegengenommene Preis ist einer der Glanzpunkte der Ausstellung.

!! KORREKTUR !!- Ausstellungstitel: "Eine Vision wird wahr! Der Weg zu einer gemeinsamen Währung."

Ausstellungsdauer: 26. November 2008 bis 30. April 2009
Adresse: Oesterreichische Nationalbank, Geldmuseum, Otto-Wagner-Platz 3, A-1090 Wien
Öffnungszeiten des Geldmuseums:
Dienstag und Mittwoch von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr,
Donnerstag von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr,
Freitag von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr
Samstag bis Montag sowie an Feiertagen, 24. 12. und 31. 12. geschlossen

Führungen & Workshops:
für Gruppen ab 10 Personen, kostenlos, Terminvereinbarung notwendig! Anmeldung: Tel.: (+43-1) 404 20-6644, Fax: (+43-1) 404 20-6695, geldmuseum@oenb.at
Eintritt: frei
Anreise: U2 Schottentor, Straßenbahn Linie 37/38/40/41/42/43/5

Weitere Informationen unter www.geldmuseum.at bzw. www.oenb.at

Herausgeber:

Oesterreichische Nationalbank
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Tel.Nr.: (++43-1) 404 20 DW 6666
http://www.oenb.at

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Mag. Armine Wehdorn
T.: +43-1-40420-6631 od. - 6644
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