Wiener Budget 2009 - SP-Ludwig-Faymann: "Frauenpolitik findet sich in Wien in allen Bereichen"

Wien (SPW-K) - "Frauenpolitik ist eine Querschnittsmaterie - darum ist das entsprechende Budget nicht nur im Frauenressort konzentriert", stellte SP-Gemeinderätin Martina Ludwig-Faymann in der Spezialdebatte zu Frauenfragen gestern Abend klar. Kritik, vor allem der ÖVP, wies sie scharf zurück. Im Wiener Frauenbudget für 2009 stünden vor allem Gewaltschutz und Gewaltprävention im Mittelpunkt. "Die Finanzierung dieser Bereiche ist seit Jahrzehnten ein fixer Bestandteil des Budgets."

So sei es auch möglich gewesen, dass die Anzahl der Frauenhäuser in den letzten zehn Jahren verdoppelt werden konnte. Der Ausbau von "Übergangswohnungen" werde auch 2009 vorangetrieben. "Derzeit stehen jenen Frauen, die nicht mehr auf den intensiven Schutz von Frauenhäusern angewiesen sind, 41 Übergangswohnungen zur Verfügung. Bis 2010 sollen es 50 Wohnungen werden", erklärte Ludwig-Faymann.

Die Stadt werde auch im kommenden Jahr die Aufklärungsarbeit gegen Zwangsheirat fortsetzen, erklärte die SP-Gemeinderätin: "Auf Basis einer Studie, die im Frühjahr 2008 vorgestellt und diskutiert wurde, werden konkrete Maßnahmen gesetzt, um Betroffene über ihre Rechte und Möglichkeiten aufzuklären und um jene Menschen zu sensibilisieren, die mit potenziellen Opfern in Kontakt treten".

Wien hat im Bundesländervergleich die höchste Frauenerwerbsquote aller Bundesländer. "Die Stadt setzt zahlreiche Maßnahmen, um die Frauenerwerbsquote noch weiter zu steigern: so sind rund 60 Prozent der Maßnahmen des Wiener ArbeitnehemerInnen Förderungsfonds für Frauen. Schülerinnen werden mit speziellen Projekten an nicht-frauentypische Berufe herangebracht. Beispielsweise durch den Töchtertag oder das Projekt 'Girls go University', das 15 bis 18Jährigen Schülerinnen ein bezahltes Uni-Praktikum in technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen ermöglichen wird", erklärte Ludwig-Faymann.

"Wien setzt auch bei der Frauenpolitik den erfolgreichen Weg der Vergangenheit fort, fördert Frauen dort, wo es möglich ist und schützt sie dort, wo es nötig ist", sagte SP-Gemeinderätin Ludwig-Faymann.
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