- 25.11.2008, 09:45:07
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Wiener Budget 2009 - SP-Ludwig-Faymann: "Frauenpolitik findet sich in Wien in allen Bereichen"
Wien (SPW-K) - "Frauenpolitik ist eine Querschnittsmaterie - darum
ist das entsprechende Budget nicht nur im Frauenressort
konzentriert", stellte SP-Gemeinderätin Martina Ludwig-Faymann in der
Spezialdebatte zu Frauenfragen gestern Abend klar. Kritik, vor allem
der ÖVP, wies sie scharf zurück. Im Wiener Frauenbudget für 2009
stünden vor allem Gewaltschutz und Gewaltprävention im Mittelpunkt.
"Die Finanzierung dieser Bereiche ist seit Jahrzehnten ein fixer
Bestandteil des Budgets."
So sei es auch möglich gewesen, dass die Anzahl der Frauenhäuser
in den letzten zehn Jahren verdoppelt werden konnte. Der Ausbau von
"Übergangswohnungen" werde auch 2009 vorangetrieben. "Derzeit stehen
jenen Frauen, die nicht mehr auf den intensiven Schutz von
Frauenhäusern angewiesen sind, 41 Übergangswohnungen zur Verfügung.
Bis 2010 sollen es 50 Wohnungen werden", erklärte Ludwig-Faymann.
Die Stadt werde auch im kommenden Jahr die Aufklärungsarbeit gegen
Zwangsheirat fortsetzen, erklärte die SP-Gemeinderätin: "Auf Basis
einer Studie, die im Frühjahr 2008 vorgestellt und diskutiert wurde,
werden konkrete Maßnahmen gesetzt, um Betroffene über ihre Rechte und
Möglichkeiten aufzuklären und um jene Menschen zu sensibilisieren,
die mit potenziellen Opfern in Kontakt treten".
Wien hat im Bundesländervergleich die höchste Frauenerwerbsquote
aller Bundesländer. "Die Stadt setzt zahlreiche Maßnahmen, um die
Frauenerwerbsquote noch weiter zu steigern: so sind rund 60 Prozent
der Maßnahmen des Wiener ArbeitnehemerInnen Förderungsfonds für
Frauen. Schülerinnen werden mit speziellen Projekten an
nicht-frauentypische Berufe herangebracht. Beispielsweise durch den
Töchtertag oder das Projekt 'Girls go University', das 15 bis
18Jährigen Schülerinnen ein bezahltes Uni-Praktikum in technisch-
naturwissenschaftlichen Bereichen ermöglichen wird", erklärte
Ludwig-Faymann.
"Wien setzt auch bei der Frauenpolitik den erfolgreichen Weg der
Vergangenheit fort, fördert Frauen dort, wo es möglich ist und
schützt sie dort, wo es nötig ist", sagte SP-Gemeinderätin
Ludwig-Faymann.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
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