Schindler Award 2008 für Architekturstudenten: Koblenz siegt, Wien gewinnt!

Wiener Stadtrat bei Preisverleihung zum Thema Barrierefreiheit

Wien (OTS) - Der Sieg beim Schindler Award 2008 geht an das Team
von Architektur-Studenten der Fachhochschule Koblenz, doch Wien stand im Mittelpunkt der feierlichen Preisverleihung am vergangenen Wochenende in Luzern. So war auch der Wiener Stadtrat für Verkehr Rudolf Schicker - Mitglied der internationalen Jury - bei der Preisverleihung anwesend. Thema der heurigen Ausgabe des renommierten Architekturpreises für Studierende war die Belebung einer Gegend beim Gaudenzdorfer Gürtel in Wien.

Insgesamt wurden von insgesamt 957 Studierenden aus 17 europäischen Ländern 396 Projekte eingereicht. 125 schafften es in die Vorauswahl und nur 10 bis zum Finale in Luzern. Der Sieg ging an die Fachhochschule. Koblenz in Deutschland. Aus Österreich schaffte es das Projekt der TU Graz unter die besten 10, die Einreichung der TU Wien erreichte eine Erwähnung.

Schicker: "Ideen, die weiterverfolgt werden können"

Der Wiener Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker zeigte sich von der Qualität der Einreichungen und von der Themen-Wahl angetan: "Der Award leistet einen wichtigen Beitrag zur stärkeren Verankerung des Themas 'Zugänglichkeit für alle' in der Architektur. Ich freue mich, dass Schindler für diesen wichtigen Award den Gaudenzdorfer Knoten in Wien thematisiert hat. Es wurden viele spannende Ideen entwickelt, die durchaus weiterverfolgt werden können. So wurden z.B. Spielflächen und Treffpunkte für Jugendliche konzipiert. Dies passt sehr gut, da sich Berufsschulen in der Nähe befinden".

Koblenz siegt, Graz unter besten zehn

Der Sieg ging an Nils Krieger und Thorsten Stelter von der Fachhochschule Koblenz in Deutschland für ihr Projekt "Triangle". Auf den Plätzen landeten Vorschläge von Teams der Technischen Universität Prag und der Akademie für Bildenden Künste und Design in Bratis-lava. Äußerst ehrenhaft war auch diesmal wieder das Abschneiden der Teilnehmer aus Österreich: David Scheibner und Richard Huber von der TU Graz gelang unter der Betreuung von Prof. Grigor Doytchinov mit ihrem Projekt "Sin ά banane2" die hervorragende Platzung unter den besten 10 aus allen eingereichten Projekten. Der Vorschlag "Urban Flex" von Bet-tina Schnedl und Philipp Sulzer unter der Leitung von Frau Prof. Christa Illera von der TU Wien wurde mit einer besonderen Erwähnung ausgezeichnet.

Wien Thema des Wettbewerbs

Die Teilnehmer am heurigen Schindler Award 2008 waren aufgefordert, ein brachliegendes Areal am Gaudenzdorfer Knoten in Wien unter dem besonderen Aspekt der Barrierefreiheit wieder zu beleben. Die Brachfläche zwischen der U4-Station Margaretengürtel und der Otto Wagner-Brücke war so zu gestalten, dass sie für alle Menschen, ungeachtet ihrer individuellen Fähigkeiten und Behinderungen, gleichermaßen zugänglich ist und sich dabei an der städtebaulichen Grundhaltung "Inclusive Urbanism" orientiert. Die Projekte mussten sowohl nachhaltig als auch wirtschaftlich und umweltgerecht realisierbar sein und den Bewohnerinnen und Bewohnern eine erhöhte Lebensqualität bieten.

Nach den Worten der Jury-Vorsitzende Francoise-Helene Jourda habe man mit der Auswahl des Areals die Teilnehmer gezwungen, sich mit einigen grundsätzlichen städtebaulichen Problemen wie hohem Privatverkehrsaufkommen und brach liegenden öffentlichem Grund auseinanderzusetzen. Zudem habe das betreffende Areal an den öffentlichen Verkehr angebunden und ein Flussabschnitt in das Projekt integriert werden müssen.

Der Schindler Award

Der renommierte Preis für Architektur-Studenten zum Thema Barrierefreiheit wurde heuer bereits zum dritten Mal ausgeschrieben, ins Leben gerufen wurde er 2003. Die Teilnehmer sind dabei gefordert, eine einschränkungsfreie Konzeption des architektonischen Alltags zu entwickeln, in der sich auch ältere und behinderte Menschen ungehindert bewegen können.

Juriert werden die Projekte von internationalen Fachleuten der Architektur und Städteplanung sowie von Spezialisten der barrierefreien Architektur. Die angehenden Architektinnen und Architekten sollen ihren Blick über Form, Licht und Material hinaus auf die Wirkung richten, die ihre Entwürfe auf den Alltag der Menschen haben, deren Lebensraum sie gestalten.

Der Wettbewerb trägt äusserst erfolgreich dazu bei, junge Architektinnen und Architekten und Architekturinstitutionen in ganz Europa für das Thema Zugänglichkeit für alle zu sensibilisieren. Zudem hat er verschiedene Architekturschulen dazu inspiriert, das Thema Zugänglichkeit in ihren Lehrplan aufzunehmen.

Der Schindler Konzern - Mobilität in 140 Ländern

Die Schindler-Gruppe ist weltweiter Marktleader im Mobilitätsgeschäft und in über 140 Ländern präsent. Das Unternehmen entwickelt, produziert, installiert, unterhält und modernisiert Aufzugs- und Fahrtreppensysteme für praktisch jede Art von Gebäuden. Schindler trägt mit sicheren, zuverlässigen und umweltfreundlichen Mobilitätslösungen zu einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung bei.

Schindler in Österreich

Die Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH ist die Vertriebs-, Montage- und Serviceorganisation des Schindler Konzerns in Österreich. Langjährige Erfahrung, höchste Produktqualität, Flexibilität und umfangreiche Kundenbetreuung zeichnen dabei die Leistungen von Schindler aus und sichern so auch in Österreich eine Markt führende Position.

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