Achtung! Korrektur! Grüne Wien zu U-Kommission: Direktorin Herbek lässt die PsychiatrieärztInnen im Otto Wagner Spital im Stich

Wien (OTS) - Im zweiten Absatz muss es statt "drohender Fahrlässigkeit" "Einlassungsfahrlässigkeit" heißen.

Konfrontiert mit einem brandaktuellen Schreiben von ÄrztInnen, die sich außerstande sehen, die Nachtdienste (von 13 Uhr bis 9 Uhr früh) im Otto Wagner Spital ausreichend mit FachärztInnen zu besetzen, antwortete die zuständige Managerin des KAV mit Realitätsverleugnung.

Die Grüne Gesundheitssprecherin Sigrid Pilz zitierte aus dem Brief, den die Dienstplanverantwortlichen aller psychiatrischen Abteilungen an die Führung des OWS gerichtet hatten. Hier heißt es zu den Folgen des Personalmangels für die Ärzteschaft: "Defizite in der Ausbildungsqualität, vermehrte Erschöpfung, Burn out, Krankenstände (..)". Weiter sprechen die ÄrztInnen von drohender Einlassungsfahrlässigkeit und Einbußen in der Basisversorgung. Als "worst case scenario" stellen die PsychiaterInnen die Notwendigkeit der Schließung von Abteilungen in Aussicht.

Die verantwortliche Direktorin Herbek musste eingestehen, dass ihr dieser Brief bekannt war. Sie weigerte sich, die darin geschilderten Zustände als Realität anzuerkennen und qualifizierte den Hilfeschrei der ÄrztInnen als Einzelmeinung ab. Hiermit bewies Herbek wieder einmal die Elfenbeinturmmentalität der Unternehmensführung im KAV nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. "Problemlösungen sind mit dieser Haltung wohl nicht zu erwarten. Stadträtin Wehsely ist aufgefordert, Frau Herbek an ihre berufliche Aufgabe zu erinnern und falls sie dieser nicht gewachsen ist, von ihrer Funktion zu entbinden", so Pilz abschließend.

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