Schülerunion: Hansy: "Kussverbot an Schulen ist wohl der Gipfel der Lächerlichkeit"

Der Bundesobmann der Österreichischen Schülerunion kann über die Aufregung über küssende Schülerinnen und Schüler nur lachen

Wien, 19. November 2008 (OTS) - "Diese Maßnahme ist nicht nur deutlich überzogen, sondern auch absolut kontraproduktiv", ärgert sich Matthias Hansy, Bundesobmann der Österreichischen Schülerunion über das 'Kussverbot', das aktuell an einer oberösterreichischen Hauptschule vom Direktor verhängt wurde. ****

"Den sozialen Umgang zwischen Schülerinnen und Schülern wichtig zu nehmen, ist zu begrüßen. Allerdings geht das eindeutig in die falsche Richtung", erklärt Matthias Hansy und fordert weiter:"Viel wichtiger wäre es, sich unserer Kampagne 'Blauäugigkeit - Nicht immer passt die Faust aufs Auge!' anzuschließen und sich somit aktiv gegen die tatsächlichen Probleme des Schulalltags zu stellen. Aktionen gegen Gewalt zu setzen ist wesentlich zielführender, als positiv gemeinte Gesten untergraben zu wollen."

"Die Zeiten ändern sich. Doch Schülerinnen und Schüler werden immer junge Menschen bleiben. Die Herausforderung, mit der Zeit zu gehen und gesellschaftliche Entwicklungen anzunehmen, ist schwer, aber ein unumgängliche Fähigkeit von Direktorinnen und Direktoren von Schulen", schließt Matthias Hansy.

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Matthias Hansy, Bundesobmann der Österreichischen Schülerunion;
Tel.: 0676/888 75 100; matthias.hansy@schuelerunion.at;
www.schuelerunion.at

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