Breites Engagement im Interesse der Kinder

LR Schmid überreichte 2. Vorarlberger Kinderrechtepreis

Bregenz (VLK) - Zwei Jahre nach der Premiere wurde heute,
Mittwoch, im Landhaus in Bregenz zum zweiten Mal der vom Kinder- und Jugendanwalt des Landes Vorarlberg und der Initiative "Kinder in die Mitte" ausgeschriebene Vorarlberger Kinderrechtepreis vergeben. Landesrätin Greti Schmid überreichte den mit insgesamt 4.750 Euro dotierten Preis in drei Kategorien für insgesamt elf Projekte. "Der Blick auf die Preisträger und ihre Aktivitäten zeigt, dass unser Anliegen, Vorarlberg zu einer besonders kinderfreundlichen Region zu machen, auf breite Zustimmung und großes Engagement trifft", sagte Schmid.

41 Projekte wurden diesmal von Vereinen, Gemeinden und Institutionen, aber auch Schulen und Jugendorganisationen eingereicht. Die Jury setzte sich aus sechs Kindern im Alter von 12-17 Jahren und zwei Erwachsenen zusammen. "Die preisgekrönten Projekte zeichnen sich alle durch eine vorbildliche Beteiligung der Kinder und Jugendlichen selbst aus - das wichtigste Kriterium für die Jury", so LR Schmid.

Preisträger in der Kategorie Schule/Kindergarten:

Der 1. Platz ging an den Kindergarten Bregenz-Blumenegg für das Projekt "Kinder dieser Welt", das vor allem durch seinen interkulturellen Schwerpunkt beeindruckt. Das gegenseitige Kennenlernen der verschiedenen Kulturen steht im Vordergrund und wird unterhaltsam aufbereitet.

Auf Platz 2 landete die Volksschule Lochau, deren Schülerinnen und Schüler in "Büttenreden" ihre wichtigsten Anliegen in humorvoller Weise präsentiert haben. Den 3. Platz teilen sich die Hauptschule Lauterach ("Gewaltfreie Kommunikation") und die Volksschule Fußach ("Bewegte Kinder").

Preisträger in der Kategorie Vereine/Institutionen:

Hier gibt es zwei Siegerprojekte: Doris Amann, Nadja Bischof, Gabi Lorenzi, Andrea Nachbaur, Birgit Winkler überzeugten bei ihrem Projekt "Gauki-Sunna-GaudiKindr-Wocha" durch ihre Eigeninitiative bei der Organisation einer Ferienwoche in ihrer Gemeinde. Und das Vorarlberger Kinderdorf wurde für das Projekt "Ich kann was! Ich mach was!" ausgezeichnet, das die Vorbildwirkung für andere Institutionen besonders in den Vordergrund stellt.

Platz 3 ging an die youngCaritas für das Projekt "dancE differencE". Durch Tanzen werden das Miteinander und der interkulturelle Austausch gefördert; öffentliche Auftritte stärken zudem das Selbstwertgefühl der Mitwirkenden.

Preisträger in der Kategorie Gemeinde:

Hier heißt der Sieger Nenzing. Ziel des Projektes "Sprachfreude" ist es, durch das Lernen von Sprachen das Miteinander und die Offenheit für andere Sprachen und andere Kulturen zu stärken. Auch Kinder mit migrantischem Hintergrund können so auf ihre Kultur stolz sein, dies führt zu einer Steigerung des Selbstwerts.

Platz 2 ging an die Stadt Bregenz für "chill ´n´ move", ein tolles Bewegungsangebot als Alternative zum Computer. Verschiedene Sportarten werden ansprechend präsentiert, alle dürfen kommen und mitmachen. Auch in dieser Kategorie gibt es zwei Dritte: Die Gemeinde Meiningen für die ideenreiche Gestaltung des Pausenhofes der Volksschule unter dem Motto "SchulfreiRaum" un die Stadt Dornbirn für das Projekt "Ach-Art-08", mit dem das Bachbett der Dornbirner Ache als riesiger Spielraum für viele Kinder geöffnet wurde.

Weitere Informationen zum Kinderrechtepreis gibt es auf www.vorarlberg.at/kinderindiemitte.

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