LHStv. Scheuch, LR Dobernig: Bau des Tierheims Klagenfurt darf nicht verzögert werden!

Vzbgm. Zwick versagt bei Finanzierung seitens der Stadt Klagenfurt - Land Kärnten hat alle Vereinbarungen eingehalten

Klagenfurt (OTS) - Eigentlich war der Neubau des Tierheims Klagenfurt schon fixiert und beschlossen - alle Vereinbarungen und Beschlüsse waren eingeholt. Zur großen Enttäuschung aller Beteiligten überbrachte Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz heute die Hiobsbotschaft, dass das Projekt an der Unfähigkeit und am Unwillen von Vzbgm. Zwick scheitern könnte.

Für Tierschutzreferent Uwe Scheuch und Finanzreferent Harald Dobernig ist dieser Umstand unverständlich und indiskutabel. "Seitens des Landes Kärnten wurden alle Vereinbarungen eingehalten. Wir sind der Stadt sogar mehrmals entgegengekommen, um die Belastung so gering wie möglich zu halten. Etwa dadurch, dass wir den Kredit schon in 15 Jahresraten zurückzahlen und die Stadt sich dadurch enorme Zinszahlungen erspart. Dass Zwick nun den Kredit über die vereinbarten sechs Millionen Euro nicht aufbringen kann oder will, weil angeblich andere Rechnungen der Stadt eher zu begleichen wären, zeugt von seiner Unfähigkeit", so Dobernig bei der heutigen Pressekonferenz mit Vzbgm. Mathiaschitz und Dr. Marina Zuzzi-Krebitz. Dobernig verwies auch darauf, dass die Stadt den längst möglichen Vertragsabschluß hinsichtlich des Ankaufes von Bad Saag durch das Land massiv verzögert und damit Gelder liegenläßt.

Laut Zwick soll nun die Betreibergesellschaft, sprich das Tierheim und Dr. Marina Zuzzi-Krebitz, den Kredit aufnehmen - eine Theorie die ebenfalls inakzeptabel ist. "Zwick soll die sechs Millionen Euro aufstellen, die Finanzierung ist seit langer Hand geplant und war ausverhandelt, der Beschluss dafür war einstimmig!", so Tierschutzreferent Scheuch.

"Der Bau des Tierheimes darf durch Zwicks Versagen nicht länger aufgeschoben werden. Wir fordern ihn daher auf, mit sofortiger Wirkung alle notwendigen Maßnahmen zu setzen und mit der Umsetzung zu beginnen. Die Stadt Klagenfurt soll zu ihren Zusagen stehen und endlich Verantwortung zeigen - nicht nur für die herrenlosen Tiere, sondern auch für die Mitarbeiter des Tierheims, welche dort unter unzumutbaren Bedingungen arbeiten müssen", so Scheuch und Dobernig unisono.

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