Mölzer: Landwirtschaft renationalisieren, EU-Budget halbieren

Zweifelhaft, ob Neuverteilung der Agrarmilliarden Ende der Förderungen für Agrarfabriken bringt - alpiner Raum als Kulturlandschaft ist verstärkt zu fördern

Wien (OTS) - Die Förderung von Großgrundbesitzern und Agrarfabriken durch die EU müsse ein Ende haben, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer anläßlich der heute beginnenden Verhandlungen über die Neuverteilung der Agrarmilliarden. "Wenn die Direktzahlungen gekürzt werden und statt dessen verstärkt der ländliche Raum gefördert wird, so wäre dies aber nur ein erster Schritt in die richtige Richtung. Außerdem ist zu bezweifeln, ob es tatsächlich zu einer Abkehr von der Förderung der Agrarriesen kommt. Denn Mitgliedstaaten wie Frankreich oder Deutschland mit ihrer großräumig strukturierten Landwirtschaft werden die bisherige Förderpraxis sicherlich mit Zähnen und Klauen verteidigen", so Mölzer weiter.

In Österreich müsse die EU, verlangte der freiheitliche EU-Mandatar, den alpinen Raum, der eine über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft sei, verstärkt fördern. Allerdings sei zu bezweifeln, ob die Eurokraten im fernen Brüssel über die Besonderheiten der Landwirtschaft in den verschiedenen Mitgliedstaaten ausreichend Bescheid wüßten. "Daher ist es am besten, die Landwirtschaft zu renationalisieren. Die Mitgliedstaaten wissen am besten, welche Bereiche ihrer Landwirtschaft förderungswürdig sind. Und außerdem könnte durch eine Renationalisierung der bürokratische Dschungel in Brüssel gelichtet und das EU-Budget halbiert werden", schloß Mölzer.

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