ÖGB-Achitz fordert Sicherheit für 2. Säule der Altersversorgung

Garantierte Mindestverzinsung auf Pensionskassen wieder einführen

Wien (ÖGB) - "Die Politik hat den Menschen prophezeit, dass die 2. Säule die Zukunft des Pensionssystems darstellt. Jetzt muss die Politik auch alles tun, um die Altersversorgung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu retten", fordert Bernhard Achitz, Leitender Sekretär im ÖGB. Der ÖGB tritt für eine garantierte Mindestverzinsung ein. Ansonsten drohen BezieherInnen von Zusatzpensionen in den nächsten Jahren massive Zusatzpensionskürzungen.++++

Im Jahr 2003 wurde die Mindestgarantie der Verzinsung der Pensionskassen de facto abgeschafft. Vormals versprochene Pensionshöhen können jetzt nicht mehr eingehalten werden. Pensionskürzungen seien die Folge. Daher spricht sich der ÖGB für eine garantierte Mindestverzinsung aus: Pensionskassen sollen diese aus eigenen Mitteln künftig wieder sicherstellen.

Neben der Höhe der Verzinsung ist aber auch die Sicherheit der Einlagen selbst gefährdet. "Die aktuelle Lage zeigt vor allem eines:
Wir dürfen die Altersvorsorge nicht den Finanzmärkten ausliefern. Die beste Garantie für einen sorgenfreien Ruhestand ist ein staatlich finanziertes Pensionssystem nach dem Umlageverfahren", betont Achitz.(fk)

ÖGB, 19. November 2008 Nr. 676

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